3. Handball-Bundesliga
VFL Eintracht Hagen - OHV Aurich 31:26

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Viel hatten sich die Mannen von Stefan Neff vorgenommen vor dem Spiel gegen OHV Aurich. Es sollte agressiver als zuletzt gedeckt werden, die Mannschaft wollte geschlossener arbeiten und mit schnellem Tempospiel einfache Tore erzielen. ,,Dieser Matchplan ging auch zunächst voll auf und wir sind gut in die Partie gestartet”, so der Neu-Trainer Stefan Neff in der Pressekonferenz.
Erste Halbzeit schwankend

Recht hatte er, denn nach 15 gespielten Minuten stand es 8:4 und die Zuschauer waren begeistert von der aggressiven Abwehrarbeit der Eintracht. Einzig dem gegnerischen Torhüter Edgars Kuksa war es aus Sicht des OHV zu verdanken, dass sie nicht höher zurücklagen, der einige 100%ige Chancen teils spektakulär halten konnte. Dann folgte jedoch ein Bruch im Spiel des VfL und man sah, dass die letzten negativen Ergebnisse in der heimischen Arena nicht spurlos an der Mannschaft vorbei gingen. Auch aufgrund von vielen ,,perspektivischen Wechseln, um jedem Spieler eine Pause zu gönnen”, taten sich die Gastgeber immer schwerer, sich in gute Wurfpositionen zu bringen und schlossen ihre Angriffe zu überhastet und zu früh ab. So glich Aurich zum 12:12 aus und konnte sogar nach dem Treffer vom gut aufspielenden Jonas Schweigart kurz vor dem Pausenpfiff mit einer Ein-Tore-Führung in die Kabine gehen.
Laute Ansprache in der Kabine

Dass das dem Trainer nicht gefallen konnte, war offensichtlich. Zu nachlässig agierten seine Spieler gegen Ende der ersten Halbzeit: ,,Da musste ich lauter werden, da bin ich ganz ehrlich”, so Neff im Mark-E-Fantalk. Die zweite Halbzeit verlief zunächst ausgeglichen, und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Erst ein 4:0-Lauf für die Eintracht zwischen der 37. und der 42. Minute sorgte für einen kleinen Vorteil zugunsten der Heimmannschaft. Der Gästetrainer Blacha zog die Notbremse und bat seine Mannschaft zur Auszeit. Für Neff lag es vor allem daran, dass ,,das gebundene Angriffspiel nun deutlich besser lief und der Angriff geduldiger agierte.” Diesen Vorsprung gab die Eintracht nicht mehr her und konnte durch vier Treffer von Tilman Pröhl in den letzten drei Minuten einen am Ende verdienten 31:26 Sieg einfahren. Auch für Neff war es ein verdienter Sieg, da ,,wir die präsentere Mannschaft waren, auch wenn Aurich es sehr gut gemacht hat und das Spiel lange offen halten konnte. Ich habe keine Galaleistung erwartet, sondern Einsatz und Wille von der Mannschaft. Der war da und der Rest kommt Step-by-Step.”

Für den geborenen Hagener war es ein ,,Kindheitstraum, der mit diesem Spiel als Trainer in Erfüllung gegangen ist.” Zu den weiteren Zielen sagte er, dass er den Druck auf die anderen Teams weiter aufrecht erhalten und die Spiele gewinnen will. ,,Das gelingt aber nur, wenn wir weiter hart an uns arbeiten, Tag für Tag”, so ein zufriedener Trainer nach dem Spiel.

Weiter gehts mit einem Auswärtsspiel bei Mitabsteiger Rhein-Vikings am Freitag, den 06.12. Auch dort will die Eintracht die nächsten zwei Punkte holen und die Hinrunde mit einem Sieg beenden.

Eintracht: Nils Dresrüsse, Tobias Mahncke, Tim Brand (1), Theo Bürgin (3), Jaap Beemsterboer (2), Christopher Funke, Tilman Pröhl (8), Maximilian Lux (3), Valentin Schmidt (5), Kim Voss-Fels (3), Tom Bergner, Lukas Kister (3), Luca Klein, Damian Toromanovic (3)

Autor:

Kai-Uwe Hagemann aus Hagen

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