2. Handball-Bundesliga
VfL Eintracht Hagen – TV Emsdetten 28:31 (16:16)

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Spielbericht: VfL Eintracht Hagen – TV Emsdetten 28:31 (16:16)

„Wir sind für einen Sieg nicht in Frage gekommen und haben verdient verloren“, so lautet das Fazit von VfL-Cheftrainer Niels Pfannenschmidt nach der 28:31 (16:16)-Niederlage des VfL Eintracht Hagen gegen den TV Emsdetten.

Von Beginn an schien das Spiel der Gastgeber nicht recht in Fahrt kommen zu wollen. Und das, obwohl die Verletzung von Emsdettens Topwerfer Dirk Holzner nach vier Minuten eigentlich hätte in die Karten spielen sollen, denn bis zu diesem Zeit zeichnete sich der Linksaußen für alle drei Treffer der Gäste verantwortlich.

Immer wieder scheiterte der VfL am Spielaufbau. Wir haben in der ersten Halbzeit in der zweiten Welle oftmals zu hektisch und vielleicht auch zu mutig agiert und haben zu schnell den Abschluss gesucht“, haderte Pfannenschmidt. Zwar konnten die Grüngelben das Spiel in den ersten Minuten offen gestalten, doch nach dem 8:8 durch Bartosz Konitz gelang Emsdetten ein 6:2-Lauf, so stand es nach 22 Minuten 8:12. „In dieser Phase haben wir den Faden verloren. Da haben wir die Kreuzungen und Konzeptionen von Emsdetten nicht stören können“, erläuterte der Ostwestfale.

Bis zur Halbzeit kämpften sich Sören Kress und Co. jedoch wieder heran. Den Treffer zum 16:16 erzielte Kress nach schönem Kempa—Zuspiel von Dragan Tubic. So hätte man eigentlich meinen können, dass die Gastgeber mit einem Vorteil in den zweiten Durchgang gehen würden. Doch auch hier fand man nicht so recht ins eigene Spiel und musste die Gäste auf 17:22 davon ziehen lassen (38. Minute).

Angeführt von einem nun stark parierenden Tobias Mahncke im Tor schaffte die Pfannenschmidt-Sieben jedoch erneut das Comeback, verpasste es aber den Führungstreffer zu erzielen. Anschließend zog der TVE das Tempo erneut an und konnte sich wiederum auf 29:26 absetzen (57.) „Irgendwann schafft man es dann einfach nicht mehr zurück zu kommen. Kämpferisch kann man der Mannschaft auf jeden Fall keinen Vorwurf machen“, nahm Pfannenschmidt sein Team auch ein Stück weit in Schutz.

Insgesamt ist der Sieg des TV Emsdetten verdient, denn die Mannschaft um Trainer Daniel Kubes präsentierte sich äußerst Willensstark und konnte auch mit dem Ausfall ihres Topspielers gut umgehen. „Wir haben im ganzen Spiel nicht ein Mal geführt. Unsere Fehlerzahl war einfach zu hoch und die Qualität im Rückraum hat heute auch nicht gestimmt“, resümierte Pfannenschmidt abschließend.

VfL Eintracht Hagen: Dresrüsse (1. -30/ 5 Paraden), Mahncke (9/1 Paraden); Kress (10/6), Konitz (3/1), Gaubatz (3), Brand, Pröhl, Bornemann, Stefan (je 2), Mestrum, Waldhof, Tubic, Sabljic (je 1), Toromanovic, König (n.e.), Bergner (n.e.).

TV Emsdetten: Madert (1. – 60./ 12 Paraden), Ferjan (bei einem Siebenmeter); Weßeling, Krings (je 6), Bozovic (5/1), Smits, Dräger (je 5), Holzner (3/1), Hübner (1), Weischer, Franke, Toom.

VfL Eintracht Hagen 1863 e.V.

Autor:

Kai-Uwe Hagemann aus Hagen

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