Brotkorb Herdecke: Vorfreude auf die ersten Kunden

Sie füllen den Herdecker Brotkorb: Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster, Ulla Biermann, Siegfried Reiz, Elisabeth Heinemann (Vorstand), Lucia Dittmar sowie die Vorsitzende Irmingard Schewe-Gerigk (v.l.). Foto: Steffen Gerber
  • Sie füllen den Herdecker Brotkorb: Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster, Ulla Biermann, Siegfried Reiz, Elisabeth Heinemann (Vorstand), Lucia Dittmar sowie die Vorsitzende Irmingard Schewe-Gerigk (v.l.). Foto: Steffen Gerber
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Am kommenden Mittwoch, 29. Januar, öffnet der Herdecker Brotkorb erstmals seine Türen. Menschen, die einen entsprechenden Berechtigungsschein vorwesien können, erhalten an der Hauptstraße 106 einen gut gefüllten Korb mit Lebensmitteln für einen Euro.

„Auch wenn Herdecke allgemein als wohlhabende Stadt angesehen wird, leben hier 1.500 Menschen, die Anspruch auf Sozialtransfers haben. Leider gibt es in unserer Gesellschaft immer mehr arme Menschen, die unsere Unterstützung brauchen“, so Irmingard Schewe-Gerigk, Vorsitzende des Trägervereins.
Dass es derart viele Langzeitarbeitslose, Ältere mit einer Rente unterhalb des Existenzminimums, Flüchtlinge und Asylbewerber gibt, denen es oft am Nötigsten fehlt, wollen viele Herdecker nicht länger hinnehmen. Sie setzen daher einen Teil ihrer Zeit für das Bürgerprojekt Brotkorb ein.
Der auf über 40 Mitglieder angewachsene Verein sorgt dafür, dass Lebensmittel zunächst bei den Herdecker Einzelhändlern REWE-Symalla, EDEKA Schmitt und Kaufpark abgeholt und danach entsprechend verteilt werden.
Bei der inoffiziellen Eröffnungsfeier lobte dann auch die Herdecker Bürgermeisterin, Dr. Katja Strauss-Köster, die Initiative. Sie sei stolz auf diese Stadt und deren engagierte Bürger.
Viele haben mitgeholfen: Familie Dittmar, die die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung stellt, Enervie stellt den Strom, die Firma Dörken die Farben, der Goldschmiedemeister Adam aus Hagen jeweils 10 Euro pro verkauftem Herdecke-Ring. Die evangelische und katholische Kirche unterstützen den Brotkorb ebenso wie die Bürgerstiftung mit Geldspenden.
„Gesellschaftliche Veränderungen beginnen eben vor Ort“, weiß Irmingard Schewe-Gerigk und freut sich schon auf die ersten Kunden.

Autor:

Henrik Stan aus Hagen

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