Dialyse-Zimmer im St.-Josefs-Hospital

Unser Foto zeigt (v.l.) : Jürgen Link (Pflegerischer Zentrumsleiter Nephrocare Hagen), Duaa Aresmouk (Ärztliche Leiterin Nephrocare Hagen), Dr. med. Ralf Wolbert (Stellv. Ärztlicher Direktor und Chefarzt Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin KKH) und Dr. med. Christiane Trube-Kallen (Chefärztin Gefäßchirurgie KKH).
  • Unser Foto zeigt (v.l.) : Jürgen Link (Pflegerischer Zentrumsleiter Nephrocare Hagen), Duaa Aresmouk (Ärztliche Leiterin Nephrocare Hagen), Dr. med. Ralf Wolbert (Stellv. Ärztlicher Direktor und Chefarzt Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin KKH) und Dr. med. Christiane Trube-Kallen (Chefärztin Gefäßchirurgie KKH).
  • Foto: KKH
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Dialysepflichtige Patienten können direkt vor Ort versorgt werden

Wenn die Niere nicht mehr richtig arbeitet, ist das Leben stark gefährdet. Da das Organ für die Regulation des Wassergehalts und Mineralhaushalts im Körper tätig ist, ist sie lebensnotwendig. „Ist die Niere so stark geschädigt, dass sie nicht mehr selbstständig arbeiten kann, muss sich der Patient einer Blutwäsche unterziehen“, sagt Dr. Christiane Trube-Kallen, Chefärztin der Klinik für Gefäßchirurgie am St.-Josefs-Hospital.

In enger Zusammenarbeit mit der Dialyse-Praxis Nephrocare in Hagen stellt das St.-Josefs-Hospital nun ein spezielles Dialysezimmer im eigenen Haus zur Verfügung, um eben solche Patienten direkt nach einer Operation noch während eines stationären Aufenthaltes vor Ort zu dialysieren. „Wir freuen uns, dass wir die Behandlung im St.-Josefs-Hospital durchführen können und so den Patienten den beschwerlichen Transport zu uns in die Stadt ersparen“, sagt Duaa Aresmouk, Ärztliche Leiterin der Dialyse-Praxis. Auch schwerkranke Patienten auf der Intensivstation profitieren von der Dialyse vor Ort. „So können wir eine interdisziplinäre Überwachung durch Dialyse-Fachpersonal und Intensivmedizin anbieten“, sagt sie. Auch räumlich ist deswegen das Zimmer in unmittelbarer Nähe zur Intensivstation angesiedelt.

„Ich bin froh, dass wir die Möglichkeit zur Dialyse im eigenen Haus anbieten können. So wird das Risiko der Behandlung eines nierenkranken Patienten doch stark minimiert“, sagt Dr. Ralf Wolbert, stellvertretender Ärztlicher Direktor des Katholischen Krankenhauses Hagen und Chefarzt der Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin. Bereits seit mehreren Jahren arbeitet das Krankenhaus mit der Dialysepraxis Nephrocare zusammen. „Das hat immer gut geklappt. Deswegen freue ich mich jetzt umso mehr auf die noch engere Ko-operation“, sagt Christiane Trube-Kallen.

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