Großkontrollen der Polizei in Hagen: Drei Festnahmen

Die Hagener Polizei will Einbrechern mit Großkontrollen auf die Spur kommen. Heute besetzten die Beamten bei einem Großeinsatz mehrere Autobahnabfahrten und Zugangsstraßen.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit werden leider auch die Einbrecher wieder aktiver. Erfahrungsgemäß steigen in den Herbst- und Wintermonaten die Einbruchszahlen. Auch Hagen bildet hierbei keine Ausnahme.

Die Hagener Polizei nimmt das Problem sehr ernst. Erster Kriminalhauptkommissar Peter Carl leitet das Kommissariat 13 und hat sich intensiv mit dem Thema Wohnungseinbruch beschäftigt. "Wir wollen das Übel bei der Wurzel packen", so Carl. "Wir erhöhen den Fahndungsdruck. Die Täter sollen erst gar nicht die Möglichkeit zu einem Einbruch haben."

Daher besetzten Polizisten heute bis in die Abendstunden mehrere Autobahnabfahrten und durchstreiften verschiedene Stadtteile. Peter Carl: "Einbrecher müssen das Gefühl haben, hier in Hagen jederzeit in eine Kontrolle geraten zu können. Wir wollen Einbrecher erkennen und festnehmen."

Und offensichtlich hatten die Fahnder den richtigen Riecher. Bereits nach kurzer Zeit gingen der Polizei auf der Grundschötteler Straße zwei Männer im Alter von 37 und 18 Jahren ins Netz, die in ihrem Lkw mehrere neue Kettensägen, Akkubohrmaschinen und Staubsauger mit sich führten. Zur Herkunft der Gegenstände konnten sie keinen Eigentumsnachweis erbringen und machten unglaubwürdige Angaben. Da sich der Verdacht ergab, dass die Gegenstände aus einer Straftat stammten, wurden die beiden Männer vorläufig festgenommen. Die
Ermittlungen hierzu dauern an.

Gegen 14.20 Uhr kontrollierten die Beamten auf der Herdecker Straße einen 33-jährigen Mann. Die Überprüfung ergab, dass der 33-Jährige von der Staatsanwaltschaft Bochum mit einem Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben war. Er hatte wegen einer Verkehrsstraftat noch elf Tage Freiheitsstrafe zu verbüßen. Da der Gesuchte den ersatzweise geforderten Geldbetrag entrichten konnte, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Doch nicht nur die Bemühungen der Polizei können Einbrechern das Leben erschweren. Jeder sollte bei verdächtigen Beobachtungen in seinem Wohnumfeld sofort die 110 anrufen. Alle Hinweise können wertvoll sein.

Die Polizei berät gerne

"Darüber hinaus", betont Peter Carl, "kann jeder zur Reduzierung der Tatgelegenheiten beitragen, indem er seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbrüche sichert. Und das muss noch nicht einmal teuer sein." Kostenlose Beratung gibt es bei dem darauf spezialisierten Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Hagener Polizei unter
Tel. 02331-986-1535.

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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