Keine Gewalt gegen Einsatzkräfte! Feuerwehr zieht positive Bilanz des Jahreswechsels

Johanniter, ASB, DRK und Malteser arbeiteten mit Berufs und Freiwilliger Feuerwehr Hand in Hand. Fotos: FW Hagen
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Der Jahreswechsel verlief für die Hagener Feuerwehr ruhiger als in den Vorjahren. Der Rettungsdienst wurde jedoch auch dieses Silvester wieder stark beansprucht. Erfreulicherweise gab es gegen die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes keine Gewalt.
Um den erwarteten hohen Einsatzzahlen im Rettungsdienst gerecht zu werden, wurden für den Zeitraum des Jahreswechsels gegenüber dem normalen Regelbetrieb von 7 Rettungswagen 5 zusätzliche Rettungswagen in Betrieb genommen. Je ein Rettungswagen wurde von der Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser-Unfallhilfe, dem Arbeiter-Samariter-Bund und zwei Rettungswagen vom Deutschen Roten Kreuz besetzt.
Die meisten Einsätze waren in der Zeit von 22 bis 6 Uhr zu bewältigen. Die häufigsten Einsatzgründe waren Verletzungen in Folge von übermäßigem Alkoholgenuss, Stürzen oder Schlägereien sowie unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern. Insgesamt mussten die Rettungskräfte zu 88 Einsätzen ausrücken.
Die Feuerwehr Hagen musste in der Silvesterschicht zu insgesamt 14 Brandeinsätzen ausrücken. Dabei wurde die Berufsfeuerwehr in der Zeit von
22 bis 3 Uhr von den Löschgruppen, Wehringhausen, Reh, Elsey, Altenhagen, Boelerheide und Eckesey unterstützt.
Schon vor dem Jahreswechsel musste die Feuerwehr zu zwei Bränden ausrücken. Um 17 Uhr löste ein Böller die automatische Brandmeldeanlage im Cinestars aus. Auf einem Balkon an der Schwanenstraße brannte es um 22.39 Uhr. Grund für das Feuer war eine fehlgeleitete Silvesterrakete. Um 0.12 Uhr geriet ein Balkon an der Elmenhorststraße auf Emst in Brand. Das Feuer breitete sich schnell aus und setzte auch Teile der Wohnung in Brand. Verletzt wurde niemand.
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es dann noch auf der Rehstraße in Wehringhausen, hier wurden zwei Personen leicht verletzt.

Autor:

Henrik Stan aus Hagen

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