Stadt Hagen hat neuen Klimaschutzmanager: Rafael John Santiago liegt E-Mobilität am Herzen

Rafael John Santiago, städtischer Klimaschutzmanager, möchte die E-Mobilität in Hagen voranbringen. Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen
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Hagen hat einen neuen Klimaschutzmanager: Seit dem 1. Juni verstärkt der Raumplaner Rafael John Santiago das Energie- und Klimaschutzteam des Umweltamtes der Stadt Hagen.

"Ich koordiniere und steuere die ehrgeizigen Klimaschutzmaßnahmen stadtweit und insbesondere innerhalb der Stadtverwaltung für die kommenden zwei Jahre", freut sich der 27-Jährige auf die Herausforderungen am neuen Arbeitsplatz. "Außerdem gehört das Initiieren von öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Veranstaltungen zu meinen Aufgaben".
Als wichtigste Voraussetzung für die Fortführung des Klimaschutzmanagements in Hagen hat die Stadtverwaltung erfolgreich Fördermittel eingeholt, um die Stelle des Klimaschutzmanagers für weitere zwei Jahre zu besetzen. Die im Umweltamt eingerichtete Stelle wird zu 56 Prozent vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) finanziert.
Integriertes Klimaschutzkonzept für Hagen Basis für die Förderung der Personalstelle des Klimaschutzmanagers ist das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKSK). Im Jahr 2013 erarbeitete die Stadt Hagen mit dem Ingenieurbüro Gertec GmbH aus Essen und unter Beteiligung lokaler Akteure und Fachleute der Stadtverwaltung das IKSK. Das von den politischen Gremien für die Umsetzung beschlossene Konzept betrachtet sieben relevante Handlungsbereiche des kommunalen Klimaschutzes wie beispielsweise den Verkehr, die privaten Haushalte, die Industrie und die Einbindung von Bürgern und Interessengruppen.
Was leistet das IKSK?

Erfolgreicher Klimaschutz in Hagen hängt immer von der Zusammenarbeit der Mitwirkenden ab. Deshalb entwickelt das Umweltamt in Zusammenarbeit mit städtischen Partnern, relevanten Akteuren der Stadtgesellschaft sowie mit interessierten Bürgern und Unternehmen zahlreiche im IKSK genannte Maßnahme für die Umsetzung. Das Thema Elektromobilität steht dabei zunächst in Zusammenarbeit mit Partnern im Vordergrund. "Das Thema E-Mobilität liegt mir auch persönlich sehr am Herzen. Ich freue mich darauf, den Ausbau von Ladestationen voranzutreiben und somit Hagens Entwicklung zur klimafreundlichen Stadt fortzuführen", gibt Santiago einen Einblick in seinen Arbeitsalltag. Weiterhin wird die Teilnahme an der Landesinitiative und Serviceplattform "AltBAUneu" angestrebt, um Gebäudeeigentümern eine bessere Orientierung bezüglich energetischer Sanierungsmaßnahmen zu bieten, die auch in ausgesuchten Quartieren vorgenommen werden können.
Mit der Entwicklung und Umsetzung von weiteren Projekten aus dem IKSK setzt die Stadt Hagen die Anfang der 1990er Jahre begonnene Klimaschutzarbeit fort und bekennt sich zu ihren klimapolitischen Zielen. Realisierte Klimaschutzmaßnahmen tragen dazu bei, Energie, Kosten und Treibhausgase im privaten und öffentlichen Bereich einzusparen.

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