Toilettenhaus mit Auto vor sich her geschoben

Da dachten die Polizeibeamten in der Nacht zu Montag erst, zu träumen und sie mussten schon ein zweites Mal hinschauen. Dann bestätigte sich allerdings der erste Eindruck: Ein BMW fuhr gegen 02.35 Uhr über den Gehweg im Einmündungsbereich Cunostraße /Gerhart-Hauptmann-Straße und schob dabei eine Baustellentoilette vor sich her.
Bei der Überprüfung des 19-jährigen Fahrers stellten die Polizisten eine Alkoholfahne fest, sowohl ein Alkoholtest als auch ein Drogenvortest verliefen positiv und der junge Mann musste zur Blutprobe mit zur Wache.
Auf dem Beifahrersitz des BMW´s saß der 24-jährige Fahrzeughalter und auch er war reichlich alkoholisiert. Er wollte offensichtlich seinen Kumpel vor den drohenden Konsequenzen schützen und behauptete dreist, dass nicht der 19-Jährige, sondern er den Wagen gesteuert
habe.
Da sich der Vorfall allerdings direkt vor den Augen der Polizei zugetragen hatte, nutzte diese Aussage nichts. Um eine Anzeige kommt der Halter trotzdem nicht herum, denn auch das Dulden oder Zulassen einer Trunkenheitsfahrt stellt eine Verkehrsstraftat dar.
Positiv zu vermerken ist, dass der Fahrer sehr vorsichtig zu Werke
ging und an dem "mobilen Toilettenhaus" kein Schaden entstand.

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