Lebensmittel aus der Region
Der Dorfladen von morgen: Bürger in Esborn diskutieren über eine All-Inn-Station als attraktives Gemeindezentrum

Der klassische Dorfladen ist im Wetteraner Stadtteil Esborn nicht der Renner. Am Dienstag soll jetzt diskutiert werden, ob eine All-Inn-Station bei den Bürgern besser ankommt.
  • Der klassische Dorfladen ist im Wetteraner Stadtteil Esborn nicht der Renner. Am Dienstag soll jetzt diskutiert werden, ob eine All-Inn-Station bei den Bürgern besser ankommt.
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Zwei herkömmliche Dorfläden sind bereits in Esborn gescheitert. Aber hat vielleicht eine All-Inn-Station in dem Wetteraner Stadtteil eine Chance? Als Einkaufsmöglichkeit, geselliger Treffpunkt und Infobörse? Das soll bei einer Bürgerversammlung geklärt werden, die am kommenden Dienstag, 19. Februar, um 19 Uhr im Vereinsheim des TUS Esborn, Am Sportplatz 6, stattfindet.

In Esborn ist bürgerschaftliches Engagement vorhanden. Die dort ansässigen Organisationen Bürgerforum Esborn und Bürgergemeinschaft Esborn setzen ehrenamtlich eine Vielzahl an Projekten um. Eine All-Inn-Station ist das erste Projekt, mit dem eine nachhaltige strukturelle Verbesserung angestrebt wird.
Die allgemeine Idee für All-Inn Stationen in der Region wurde bereits bei der Erarbeitung der Regionalen Entwicklungsstrategie entwickelt. Eine All-Inn-Station ergänzt das Angebot eines klassischen Dorfladens und bündelt, je nach den Bedürfnissen der Bewohner des Stadtteils, eine Vielzahl an Produkten, Dienstleistungen und Funktionen unter einem Dach.
Treffpunkt für die Gemeinschaft, Gemütliches Beisammensein in einem integrierten Café, Austausch von Informationen und Ideen, Verpackungsfreies Einkaufen, Angebot regionaler Produkte und Waren, Hilfestellung für ältere Bürger.
„Eine All-Inn-Station umfasst aber weit mehr als nur eine Einkaufsmöglichkeit. Sie wird von uns Bürgern nach unseren Bedürfnissen und Möglichkeiten entwickelt. Jeder hat ein Mitspracherecht und kann sie mitgestalten. Das ist für den Erfolg der Station elementar. Ich denke, dass wir einen integrierten Dorfladen gut gebrauchen können – zumal keiner von uns weiß, was die PresseZukunft bringt", so Gisela Fischer von der Bürgergemeinschaft Esborn.
Studenten an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund untersuchen parallel zu den Entwicklungen in Esborn in einem Studienprojekt, wie die Nahversorgung im ländlichen Raum durch eine All-Inn-Station gesichert werden kann und welcher Standort in der Region Ennepe.Zukunft.Ruhr sich für eine Realisierung am besten eignet. Als Favoriten gehen aus ihrer Analyse die vier Standorte Sprockhövel, Herzkamp, Ennepetal-Rüggeberg, Breckerfeld-Waldbauer und Wetter-Albringhausen in Esborn hervor. Letztlich weisen verschiedene Kriterien Albringhausen als den Ort aus, der von einer All-Inn-Station am meisten profitieren würde.

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Lokalkompass Hagen aus Hagen

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