Veränderungen im Buchhandel
Thalia und Mayersche wollen fusionieren

Die Thalia-Filiale in Hagen.

Eine Elefantenhochzeit im Buchhandel: Das Hagener Unternehmen Thalia und die Mayersche Buchhandlung aus Aachen wollen fusionieren, teilten beide Unternehmen am Donnerstag  mit. Mit diesem Bündnis könnte Europas „größter familiengeführter Buchhändler“ entstehen.

Thalia bringt mehr als 300 Filialen im deutschsprachigen Raum in das Bündnis ein. Die Mayersche mehr als 55 Buchhandlungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Der Schritt sei nötig geworden, weil die veränderten Rahmenbedingungen im Buchhandel zukunftsweisende Konzepte und Allianzen erforderten, heißt es in der Mitteilung weiter. Manuel Herder, Verleger aus Freiburg und Mehrheitsgesellschafter bei Thalia, sagte, die Fusion sei genau der richtige Schritt: „Damit setzen wir ein Zeichen des Aufbruchs gegen die Marktmacht globaler Online-Händler und für die innerstädtische Lesekultur.“

Nach jetzigem Stand sind keine Filialschließungen geplant. Ebenso wollen die beiden Unternehmen die Arbeitsplätze an den Verwaltungssitzen in Hagen, Aachen, Berlin und Münster erhalten. Eine Genehmigung vom Bundeskartellamt für die Fusion steht allerdings noch aus.

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