Besuch aus Smolensk +++ Russische Studenten erhalten Einblick in die Medizin am AKH

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Chefarzt Andreas S. Hengstmann (2.v.li.) freut sich über den Besuch aus der russischen Partnerstadt Smolensk. (Foto: privat)
Hagen: AKH | Spannende zwei Wochen lagen vor den Medizinstudenten, die von Andreas S. Hengstmann, Chefarzt der Unfallchirurgie am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen, in Empfang genommen wurden. Die 13 Nachwuchs-Mediziner schauen in den nächsten Tagen nicht nur den Ärzten des AKH über die Schulter, um sich einen Eindruck von ihrem Wunschfachgebiet zu verschaffen – sie kommen auch aus Hagens Partnerstadt Smolensk (Russland) und wollen gleichzeitig auch einen Einblick in das deutsche Gesundheitswesen erhalten. „Wir freuen uns, mit diesem Besuch nicht nur angehende Kollegen zu unterstützen, sondern darüber hinaus auch den Austausch zwischen den Partnerstädten zu fördern“, sagte Hengstmann zur Begrüßung.


Möglich gemacht hatte den individuellen medizinischen Einblick der Verein „Pro Smolensk“, der sich seit Jahren um einen Austausch insbesondere auch auf wissenschaftlichem Gebiet bemüht. „Wir haben bereits vor einigen Jahren gute Erfahrungen mit einem solchen Angebot gemacht und freuen uns, diese in Kooperation mit dem AKH wieder anbieten zu können“, erläutert Rolf Kriegesmann, Vorsitzender des Vereins „Pro Smolensk“. Die jungen Menschen erhielten so tolle Einblicke in ihren zukünftigen Beruf. „Einige der früheren Absolventen arbeiten heute in Moskau und Kaliningrad in guten Positionen“, betont der Organisator stolz.
Am AKH konnten die 20- bis 23-Jährigen nun die Ärzte der jeweiligen Abteilungen gut zwei Wochen lang begleiten und deutsche Krankenhausluft schnuppern. Ihrem individuellen Wunsch gemäß werden sie dabei nicht nur die Unfallchirurgie, sondern auch die Abteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin oder Orthopädie kennenlernen können.

Das kam gut an: „Der Aufenthalt hier war wirklich sehr lehrreich – es ist toll, hier zu sein“, hieß es unisono von den Teilnehmern. Noch bis zum 5. August wird die Gruppe in Hagen zu Gast sein. Neben dem medizinischen Einblick im Krankenhaus ist für die ausschließlich privat vom Verein untergebrachten Gäste auch ein kleines kulturelles Rahmenprogramm in Hagen und Umgebung geplant.
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