Hühner helfen Menschen: Sankt Hedwig holt das Land in die Stadt

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Ein Stück Landleben mitten in der Stadt. Die vier Hühner bringen den Bewohner des Wohn- und Pflegezentrum Sankt Hedwig Freude und manchmal auch frische Eier. (Foto: Bea Pape)

In diesem Monat sind die Gäste ausnahmsweise gefiedert – das Wohn- und Pflegezentrum Sankt Hedwig in Hagen hat für einen Monat lang vier Hühner zu Gast. „Wir holen das Land in die Stadt“, sagt Stefan Gropengießer, Einrichtungsleiter und Initiator dieses Projekts.

Im hauseigenen Garten ist in dem Zeitraum vom 30. Juli bis 27. August ein extra angelegtes Gehege errichtet. „Natürlich sollen es unsere vier Gäste besonders gut haben. Wir achten sehr genau auf eine artgerechte Haltung“, sagt Stefan Gropengießer.
Abgesehen von neuem ländlichen Flair sollen die Tiere den Bewohnern, Gästen, Angehörigen und Mitarbeitern Freude bereiten „und eventuell auch ein Frühstücksei“, sagt der Einrichtungsleiter lächelnd. Unter Anweisung von Bauern wurde am Montag der Stall aufgebaut und die Mitarbeiter in die tägliche Pflege der Tiere eingewiesen. Stefan Gropengießer: „Unsere tierischen Gäste brauchen zweimal täglich Pflege, das heißt Futter, Wasser und eine kleine Stallreinigung. Unsere Mitarbeiter haben sich schon im Vorhinein fleißig für den ‚Stalldienst‘ eingetragen.“
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