VFL Eintracht Hagen gegen SG Ratingen 42 : 28

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Einen souveränen Sieg landete Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen gegen Tabellen-Schlusslicht SG Ratingen. Sehr zufrieden präsentierte sich daher auch Trainer Niels Pfannenschmidt nach dem Schlusspfiff: „Wir haben wieder einen deutlichen Sieg gelandet. Ich bin zufrieden mit dem Tempospiel und der Angriffsleistung. Wir haben sicherlich noch Potenzial in der Abwehr. Aber, ganz ehrlich, wir gewinnen mit 14 Toren in der 3. Liga – wenn wir jetzt anfangen mit ‚in der Abwehr müssen wir weniger kassieren’ – das geht nicht. Wir werfen 42 Tore, das ist eine ganz große Leistung, da brauchen wir jetzt nicht das Haar in der Suppe suchen“, lobte der Trainer, der zudem darauf verwies, dass die hohe Zahl der Treffer zustande kam, obwohl der Gegner häufig sehr lange Angriffe fuhr. Hervorzuheben dabei sicherlich die 15 Treffer, die Hagen per Gegenstoß erzielte.

Gleich sieben Mal traf Jan-Lars Gaubatz in den Kasten der SGR. Dabei agierte der Halbrechte sehr effektiv.

Im ersten Abschnitt erwischten die Grün-Gelben zunächst einen Blitzstart, setzten sich bis auf 7:2 ab. In kleinen Schritten arbeiteten sich die Gäste dann aber zurück ins Spiel, was vor allem an einigen technischen Unzulänglichkeiten lag. Eine Auszeit von Pfannenschmidt zündete dann aber voll, satte elf Treffer legten die Hausherren bis zum 21:10 vor, ehe sie der SGR – erneut wegen technischer Fehler – bis zum Pausenpfiff noch Ergebniskosmetik gestatteten. Näher als auf neun Treffer kamen die Ratinger auch im zweiten Abschnitt nicht mehr heran – im Gegenteil, die Eintracht zog trotz etlicher personeller Rochaden davon.

Nach der Partie gab es Szenenapplaus beim Fantalk für Julian Renninger und Dragan Tubic. Zum einen, da das beliebte Duo seine Verträge bis 2019 verlängert hat. Zum anderen, da speziell Tubic erneut einen Sahnetag erwischte. Der Rechtsaußen blüht unter Pfannenschmidt regelrecht auf, obwohl er auch bei Vorgänger Lars Hepp bereits eine tragende Stütze der Mannschaft war. „Das ist einfach mein Spiel, immer Tempo, Tempo, Tempo. Wichtig ist aber das Ergebnis für die Mannschaft“, analysierte Tubic bescheiden.

Ein Extralob gab es auch für Manfred Freitag. Der Ehrenratsvorsitzende hatte sich kurzfristig bereit erklärt für das an Grippe erkrankte Duo Thorsten Barteldrees und Dirk Wegener als Hallensprecher einzuspringen. Ganz neu ist diese Aufgabe indes für ihn nicht, schließlich hielt er auch schon einige Male bei der zweiten Mannschaft das Mikrofon in der Hand.

Spielmacher Jannis Fauteck und Trainer Niels Pfannenschmidt genossen wie der Rest der Grün-Gelben nach dem Spiel Nudeln der Pizzeria Pinocchio.

Der frische Wind, der aktuell Kapitän Pavel Prokopec und Co. beflügelt, war auch in der Kabine deutlich zu spüren. Zunächst bildete sich eine spontane Jubel- und Pogo-Traube, ehe die Mannschaft gemeinsam mit den Offiziellen in der Kabine Spaghetti Bolognese der Pizzeria Pinocchio genoss.

VfL: Mahncke, Lindner (3), Karacic, Tubic (7), Schneider (5), Fauteck, Rink, Weißbach (1), Renninger (2), Reinarz (5), Gaubatz (7), Ciupinski

SGR: Zindel, Ott, Ferne (1); Lenz, Müller (1), Breuer (2), Jacobs (1), Schütte (n.e.), Schlierkamp (7/5), Mäsch (4), Jäckel (5), Worm (2), Arnaud (5).

Text VFL Eintracht Hagen

Autor:

Kai-Uwe Hagemann aus Hagen

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