Staatsanwaltschaften, Ordnungsbehörden und die Polizei verfolgen Verstöße gegen Schutzmaßnahmen konsequent
Hohe Bußgelder und harte Strafen in der Coronakrise

NRW. Die Landesregierung NRW hat zur Umsetzung des Kontaktverbots einen Straf- und Bußgeldkatalog veröffentlicht. Zur Durchsetzung der neuen Bestimmungen, die zunächst bis zum 19. April gelten, arbeitet die Recklinghäuser Polizei eng mit den Ordnungsbehörden im Kreis Recklinghausen und Bottrop, den Staatsanwaltschaften sowie weiteren Behörden zusammen.

Ein Polizeisprecher: "Unser gemeinsames Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger bestmöglich vor den Folgen der Pandemie zu schützen. Grundsätzlich sollen Infektionen vermieden und die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt werden.In erster Linie unterstützt die Polizei die kommunalen Ordnungsbehörden bei Kontrollen, ob Kontaktverbot und sonstige Rechtsverordnungen eingehalten werden.Die Polizei wird aber auch von sich aus tätig. Wir haben Verständnis für Sorgen und Nöte von Bürgerinnen und Bürgern in dieser schwierigen Situation. Wir setzen darauf, dass die Allermeisten Verständnis für die getroffenen Maßnahmen haben und sich daran halten. Verstöße gegen die Vorschriften werden wir konsequent ahnden." 
Die Staatsanwaltschaften Bochum, Essen und Dortmund kündigen an, Verstöße gegen Ansammlungsverbote, Quarantäneanordnungen, Tätigkeitsverbote, Widerstandshandlungen gegen Ordnungskräfte sowie Auseinandersetzungen etwa mit Angestellten von Supermärkten, Einbrüche in leer stehende Geschäfte, Betrug oder weitere Straftaten im Zusammenhang mit der Pandemiesituation einer zügigen Bestrafung zuzuführen.

Ansprechpartner der Polizei  finden Sie auf der Homepage unter demWachenfinder: https://recklinghausen.polizei.nrw/

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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