Zwei Raser aus Haltern gehen der Polizei ins Netz
Mit 143 km/h durch die 70er-Zone

Zum Einsatz kam auch ein Provida-Motorrad. Mit der zivilen Maschine ist es möglich, Rasern zu folgen und den Geschwindigkeitsverstoß in Echtzeit zu filmen. Foto: Polizei
  • Zum Einsatz kam auch ein Provida-Motorrad. Mit der zivilen Maschine ist es möglich, Rasern zu folgen und den Geschwindigkeitsverstoß in Echtzeit zu filmen. Foto: Polizei
  • hochgeladen von Michael Menzebach

Haltern. Die Polizei Recklinghausen führte am Samstag (12. Oktober) Geschwindigkeitsmessungen an verschiedenen Standorten im Raum Haltern am See durch. Zum Einsatz kam auch ein Provida-Motorrad. Mit der zivilen Maschine ist es möglich, Rasern zu folgen und den Geschwindigkeitsverstoß in Echtzeit zu filmen.

Dem Zivilbeamten fiel ein Motorradfahrer auf, der mit 143 km/h durch eine 70er-Zone raste und während der Fahrt noch in zwei Fällen verbotswidrig überholte. Er holte sich damit unter den 20 zu schnellen Motorradfahrern den unrühmlichen Tagessieg und muss nun mit einem Fahrverbot rechnen.
Nicht besser machte es ein 35-jähriger Autofahrer aus Haltern am See, der mit 119 km/h in einer 50er-Zone gemessen wurde. Auch hier ist ein Fahrverbot zu erwarten. Insgesamt stellte die Polizei am Samstag 364 Geschwindigkeitsverstöße fest.Während der Kontrollen fielen den Beamten zudem zwei Fahrzeuge auf, deren Ladung nicht richtig gesichert war. Beide Fahrer mussten ein Bußgeld zahlen.

Die Kontrollen zum Ende der Motorradsaison waren Teil der "Motorradkampagne 2019", bei der es der Polizei Recklinghausen um die Senkung von Unfallzahlen unter Motorradfahrern geht. Um die Fahrer zu erreichen, nutzt die Behörde auch präventive Maßnahmen - unter anderem die PoliTour.

Die Polizei Recklinghausen bleibt auch 2020 bei dem Thema am Ball.Die Unfallzahlen von 2018 machen deutlich, warum das wichtig ist. Im vergangenen Jahr verunglückten im Zuständigkeitsbereich der Polizei Recklinghausen 145 Motorradfahrer, 19 mehr als 2017. Zwei verloren ihr Leben. Die Missachtung der Vorfahrt und zu hohe Geschwindigkeit sind nach wie vor Hauptunfallursachen.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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