Lesung im Spieker
Wenn Frauen sich verheben und Männer zu viele Schuhe kaufen

Sabine und Michael van Ahlen.
  • Sabine und Michael van Ahlen.
  • Foto: Michael Döring
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Haltern. Wenn Frauen sich verheben und Männer zu viele Schuhe kaufen  – mit diesem wahnwitzigen Titel hatte am 3. Februar das Ehepaar Michael und Sabine van Ahlen nicht nur ihr treues Stammpublikum zur Lesung in den Spieker gelockt. Bis auf den letzten Platz war er besetzt.

Alte und neue Geschichten zum ewig jungen Thema „Frauen und Männer passen zusammen oder nicht oder umgekehrt“ brachte das eingespielte Duo amüsant und auf literarisch hohem Niveau zu Gehör. Versiert zückte es seine Wortwitz-, Mimik- und Gestik-Waffe, wobei es sich den Gag erlaubte, den Herrn die Damengeschichten und die Dame die Herrengeschichten vortragen zu lassen. Beide bedienten genüsslich all die vielen gängigen Klischees, boten vergnügliche Geschichten aus dem realen (Ehe)Leben köstlich überzeichnend dar, Schlüsselerlebnisse eben, wie sie jeder kennt. Apropos Schlüssel: Aus welcher Feder stammt doch noch „Den Unterschied zwischen Mann und Frau sieht man durchs Schlüsselloch genau“?

Man hörte, wie „Frau“ die Zeit für statt gegen sich arbeiten lassen kann, welche Auswirkung ein Besuch in der Beauty World für „Mann“ haben kann. Ferner ging es um Tupper Partys und wichtige Tipps, wie man es besser nicht anstellt, wenn man seine Frau wirksam loswerden will, um mit der Sekretärin durchzubrennen. Welch verheerende Wirkung eine Generalprobe auf den Besuch der Schwiegermutter haben kann, auch diese Situation wurde zum augenzwinkernden Vergnügen. Die Frage, ob Männer und Frauen nun zusammenpassen oder nicht, musste jeder an diesem Nachmittag für sich selbst beantworten. Der Veranstalter jedenfalls bewegt nach eigener Aussage diese Frage auch weiterhin in seinem Herzen.

Auf ein Wiederhören mit Michael van Ahlen, dieses Mal in Begleitung von Andrea Möller und Blockflöte können Sie sich am 3. März freuen. Dann nämlich gibt’s ein Märchen aus dem alten Venedig „auf die Ohren“. Auf dem Literatur-Menü steht „Die Bratwurst und das Wiesel“.

Text: Eva Masthoff
Foto: Michael Döring

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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