Anhörung im Stadtentwicklungsausschuss zum Truppenübungsplatz
Ringstraße bleibt vorerst gesperrt

Dem bundesweit bedeutsamen Heidegebiet auf der DBU-Naturerbefläche Borkenberge kam es zugute, dass es weder intensiv bewirtschaftet noch bebaut wurde, offen gehalten werden musste und nur wenige Menschen Zutritt hatten. Foto: Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld/Matthias Olthoff
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  • Dem bundesweit bedeutsamen Heidegebiet auf der DBU-Naturerbefläche Borkenberge kam es zugute, dass es weder intensiv bewirtschaftet noch bebaut wurde, offen gehalten werden musste und nur wenige Menschen Zutritt hatten. Foto: Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld/Matthias Olthoff
  • hochgeladen von Michael Menzebach

Haltern. Noch ist nicht abzusehen, wann die Straße durch den Truppenübungsplatz in Lavesum für Radfahrer und Fußgänger freigegeben werden kann. Das erklärten am Donnerstagabend Dr. Josef Feldmann von der Deutschen Bundesumweltstiftung und Christian Techtmann von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Sie informierten die Mitglieder des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses über den aktuellen Sachstand.

Feldmann führte grundsätzlich aus, dass eine Öffnung ehemaliger Truppenübungsplätze immer nur dann möglich sei, wenn es naturschutzrechtlich sinnvoll erscheine und außerdem der Verkehrssicherungspflicht nichts im Wege stünde. Im konkreten Fall sieht er durchaus Chancen, die Ringstraße, die Lavesum und Reken verbindet, zu öffnen. Diesbezüglich habe es auch kürzlich ein Treffen bei der Bezirksregierung gegeben, in dem auch klar geworden sei, dass es ein unbestrittenes Interesse gebe, dort zu radeln.Er, Feldmann, sehe persönlich auf der Straße auch keine großen Gefahren, denn diese sei zeitlich deutlich nach Kriegsende erstellt worden. „Dann sind also keine Bomben mehr gefallen.“ Nur: „Wer die Straße freigibt, steht dann auch in der Verantwortung, falls doch etwas passiert“, machte er deutlich, dass zuvor eine gründliche Sondierung erfolgen müsse.
Zudem verhehlte er auch nicht, dass wegen der Verkehrssicherungspflicht und bei der Überwachung auch die Stadt finanziell beteiligt werden könnte.

Dem bundesweit bedeutsamen Heidegebiet auf der DBU-Naturerbefläche Borkenberge kam es zugute, dass es weder intensiv bewirtschaftet noch bebaut wurde, offen gehalten werden musste und nur wenige Menschen Zutritt hatten. Foto: Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld/Matthias Olthoff
Dr. Josef Feldmann von der Deutschen Bundesumweltstiftung und Christian Techtmann von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Foto: Stadt

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