Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Auch Haltern am See zeigt Flagge

Auf den Gedenktag „Gewalt gegen Frauen geht uns alle an“ machte am Mittwoch die Gleichstellungstelle der Stadtverwaltung aufmerksam. Hier im Bild von links Leonie Buscher-Ciupke, Franziska Steverding-Waterkamp mit Heike Joswig. Mit dieser Aktion auf dem Marktplatz unterstrichen sie, wie wichtig es ist, das Nein zur Gewalt gegen Frauen in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen.
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  • Auf den Gedenktag „Gewalt gegen Frauen geht uns alle an“ machte am Mittwoch die Gleichstellungstelle der Stadtverwaltung aufmerksam. Hier im Bild von links Leonie Buscher-Ciupke, Franziska Steverding-Waterkamp mit Heike Joswig. Mit dieser Aktion auf dem Marktplatz unterstrichen sie, wie wichtig es ist, das Nein zur Gewalt gegen Frauen in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen.
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Haltern. Aus Anlass des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen zeigt auch Haltern am See Flagge. Geplant war eine Veranstaltung zu diesem Gedenktag, die leider Corona bedingt ausfallen muss. Auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Haltern wurde am letzten Mittwoch die Fahne von Terre des femmes "frei leben ohne Gewalt" auf dem Marktplatz gehisst.

Diese internationale Aktion geht zurück auf eine Initiative von Terre des femmes - Menschenrechte für die Frau e.V. -, die seit 2001 zunächst bundesweit, inzwischen weltweit mit dieser Fahnenaktion auf die immer noch herrschende Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam macht. Terre des femmes setzt sich für ein freies, gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben aller Frauen ein.
Hintergrund für die Initiierung des Aktionstages war der Fall Mirabal. Die Schwestern Mirabal, Mitglieder der „Movimiento Revolucionario 14 de Junio“, wurden 1960, nach mehreren vorangegangenen Verhaftungen, in der Dominikanischen Republik durch Militärangehörige des damaligen Diktators Rafael Trujillo verschleppt und schließlich ermordet. 1981 wurde bei einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen der 25. November zum Gedenktag der Opfer von Gewalt an Frauen ausgerufen (Dia Internacional de la No Violencia Contra la Mujer) und 1999 offiziell durch die Vereinten Nationen (Resolution 54/134) aufgegriffen.
Heike Joswig, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen: "Dieser Gedenktag ist sehr wichtig, um auf die vielfach bedrohliche Situation von Frauen aufmerksam zu machen. Sowohl in Deutschland als auch hier in Haltern am See gehört Gewalt für viele Frauen zum Alltag.
Es ist nicht nur die offensichtliche Gewalt, sondern auch insbesondere die Gewalt, die hinter verschlossenen Türen im häuslichen Bereich stattfindet, von der viele Frauen bedroht sind und die sie erleben."  Die Sprecherin der AG weiter: "Neuere Erhebungen haben ergeben, dass jede 3. Frau in ihrem Leben Gewalt erlebt hat. Das muss sich ändern! Es ist wichtig, dass alle hinzuschauen und dieses Thema aus der Tabuzone zu ziehen. Es wird in allen sozialen Schichten, Ethnien und und Religionen geprügelt. Gewalt gegen Frauen geht uns alle an. Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit, sondern eine Straftat!"

Hilfe bieten neben der Polizei, das bundesweite Hilfetelefon 08000 116 016 und auch die Frauenberatungsstelle Marl e.V., Tel. 02365 14640.

Auf den Gedenktag „Gewalt gegen Frauen geht uns alle an“ machte am Mittwoch die Gleichstellungstelle der Stadtverwaltung aufmerksam. Hier im Bild von links Leonie Buscher-Ciupke, Franziska Steverding-Waterkamp mit Heike Joswig. Mit dieser Aktion auf dem Marktplatz unterstrichen sie, wie wichtig es ist, das Nein zur Gewalt gegen Frauen in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen.
Heike Joswig, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen.
Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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