K8n-Pläne: Verteter des Kreises Coesfeld spürt Gegenwind aus Haltern

Die geplante K8n würde das für die Hullerner Bevölkerung wichtige Naherholungsgebiet am Alten Postweg südöstlich des Dorfes zerschnitten und durch das zu erwartende Verkehrsaufkommen nachhaltig entwertet.
  • Die geplante K8n würde das für die Hullerner Bevölkerung wichtige Naherholungsgebiet am Alten Postweg südöstlich des Dorfes zerschnitten und durch das zu erwartende Verkehrsaufkommen nachhaltig entwertet.
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Haltern. Erheblichen Gegenwind verspürte jetzt Klaus Dammers, Projektleiter in der Abteilung Straßenbau des Kreises Coesfeld. Im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss der Stadt Haltern am See stellte Dammers die Pläne der Kreisverwaltung vor, wie die K 8n, die die Städte Olfen, Seppenrade und Lüdinghausen entlasten soll, möglicherweise verlaufen könnte.

Für die vorgestellte Variante 3 müssten insgesamt 1,2 km neue Straßen erstellt werden. Davon wiederum würden etwa 160 Meter auf Halterner Stadtgebiet verlaufen. Genau deshalb ist dieses Thema für Haltern am See von Bedeutung. Ein Punkt, der aufgrund des erheblichen Einflusses in die Natur bei allen Politikern für Ärger sorgte.
Grundsätzlich hatte Baudezernent Wolfgang Kiski den Ausschussmitgliedern erklärt, wird die Stadtverwaltung für die März-Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses eine Stellungnahme erarbeiten, über die die Politiker dann abstimmen werden. Die Frage, ob denn die Vertreter der Stadt Haltern am See diese umstrittene Variante verhindern könnten, beantwortete Bürgermeister Bodo Klimpel so: „Letztlich können wir das nicht, wir können aber unsere Bedenken und Einwände darlegen, über die dann die Coesfelder Kreisverwaltung und ebenso der Kreistag in Coesfeld befinden müssen.“

Viele Bedenken und offene Fragen

Bedenken und offene Fragen sehen die Halterner Politiker u.a. auch darin, dass in den bisher vorliegenden Gutachten der Ort Hullern nicht genügend berücksichtigt worden ist. Tenor der Ausschussmitglieder: „Wir haben natürlich Verständnis dafür, dass Olfen, Lüdinghausen und Seppenrade entlastet werden sollen. Das darf aber nicht zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger Hullerns geschehen.“
Nach den Worten Dammers sei die K 8n erforderlich, weil Hochrechnungen ergeben hätten, dass die vorhandenen Kreisstraßen entlastet werden müssten. Mit berücksichtigt worden sei dabei auch, dass der New Park errichtet werde. Die neue Straße solle acht Meter breit werden und an einer Seite einen Grünstreifen und dann einen Radweg erhalten.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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