SPD lädt zum internationalen Frauentag

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Ist Armut weiblich? Ist Armut sexistisch? Diskussion und Information am Frauentag, mit Schauspielerin Christine Sommer, Tageszeitungschefin Martina Möller, Musik und Gästen.

HALTERN. Mädchen haben es immer schwerer als Jungs - kann das heute wirklich noch wahr sein? Es ist wahr. Um auf die - leider - rhetorische Frage „Ist Armut weiblich?“ Antworten zu suchen, lädt die SPD am Internationalen Frauentag am Donnerstag, 8. März, ab 19.30 Uhr zu einem Abend voller Informationen, Diskussionen und Unterhaltung ein. Mit dabei: Schauspielerin Christine Sommer und Tageszeitungschefin Martina Möller. Durch den Abend führen Kolumnistin und Journalistin Mareike Graepel und JuSo-Sprecherin Miriam Breuckmann.

„Nirgendwo auf der Welt haben Frauen die gleichen Chancen wie Männer. Nirgendwo.“ Den Titel des ONE.org-Reports von 2016 muss man sich mal vor Augen führen. Das bedeutet: Auf der ganzen Erde. In jedem Land. In jeder Stadt. Nirgendwo. Nirgendwo haben Frauen die gleichen Chance wie Männer.

Natürlich haben es die Mädchen in Deutschland statistisch besser als die in Somalia oder Pakistan. „Aber allein die Tatsache, dass das Geschlecht weltweit schon bei der biologisch-genetischen Zufallsentscheidung über Bildung und Karriere, über Leben oder Tod, über körperliche Unversehrtheit oder Sklaven-Dasein entscheidet, ist eine Tatsache, die wir - unsere Generation, unsere Gesellschaft - nicht hinnehmen dürfen, weltweit nicht akzeptieren dürfen“, so Mareike Graepel, Mitorganisatorin des Abends, Mutter von zwei Mädchen und Kolumnistin der Halterner Zeitung.

„Die Situation ist nicht neu, das ist klar. Aber müsste uns das nicht aufhorchen lassen? Müsste uns das nicht erschrocken zusammen zucken lassen? Kann es wirklich sein, dass das ‚einfach schon immer so war‘ und wir es deswegen politisch und menschlich einfach hinnehmen?“ fragt Stadtverbandsvorsitzende Beate Pliete.

Bei der Veranstaltung werden die SPD-Frauen informieren - über die Situation von Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt. Es wird ein Referat über die Organisation ONE.org geben - die nicht weniger fordert, als dass die Welt begreifen soll, welche Auswirkungen das Geschlechter-Ungleichgewicht auf die Balance unserer Erde hat.

Es wird diskutiert - mit Schauspielerin Christine Sommer und Tageszeitungschefin Martina Möller.

Es wird Unterhaltung geben - in Form von Texten über Frauen, die die Geschlechtsvorgabe ignoriert haben, oder sie nicht kampflos hingenommen haben.

Mit Musik von Antje Bücker, die uns zeigt, dass Emotionen und Poesie bewegen können. Und etwas bewegen müssen. Dass manchmal der kleinste gemeinsame Nenner eine Melodie ist. Dass Klang in einem Raum, in einem Stadion, bei einem Radiosender die Welt verändern kann.

Mit kurzen Filmen, die zeigen, dass Mädchen und Frauen ihre Geschichte nicht schon ab Geburt festgeschrieben in ihrem Lebenslauf vorfinden dürfen.

„Die Veranstaltung findet nicht nur für Frauen statt“, so Beate Pliete. „Auch Männer sind herzlich willkommen. Nur gemeinsam können wir etwas verändern.“

INFO:
Internationaler Frauentag
8. März,19.30 Uhr
Zur Kajüte
Strandallee 6

Der Eintritt ist frei. Wegen begrenzter Platzzahl ist zeitiges Erscheinen empfehlenswert.

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