„Jetzt staubt’s – Kirche vor Ort im Umbruch“

Regionalbischof Dieter Geerlings ruft die Katholiken im Kreisdekanat Recklinghausen auf, sich an den Pfarreiratswahlen zu beteiligen.
Foto: Michaela Kiepe/Bischöfliche Pressestelle
  • Regionalbischof Dieter Geerlings ruft die Katholiken im Kreisdekanat Recklinghausen auf, sich an den Pfarreiratswahlen zu beteiligen.
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Pfarreiräte werden am 11./12. November gewählt

Kreis. Im Bistum Münster dürfen Mitte November insgesamt 1,7 Millionen Katholiken ab 14 Jahren ihre Stimme abgeben. Im Kreisdekanat Recklinghausen sind insgesamt 186.913 Katholiken aufgerufen, ihren Pfarreirat unter dem Motto „Jetzt staubt´s – Kirche vor Ort ist im Umbruch“ zu wählen.

„Der Pfarreirat gestaltet das Leben der Kirche entscheidend mit. Mit der Wahl dieses Gremiums können die Gemeindemitglieder die aktuellen Entwicklungen mitbestimmen“, ruft Weihbischof Dieter Geerlings dazu auf, sich aktiv einzubringen.In der Region Recklinghausen wird in 21 Pfarreien gewählt. Zwei von ihnen (St. Peter und St. Antonius in Recklinghausen) haben sich für das erstmals durchgeführte Verfahren der allgemeinen Briefwahl entschieden. Mit diesem soll die Wahlbeteiligung und damit die Legitimation für die kirchlichen Gremien gesteigert werden. Allgemeine Briefwahl bedeutet, dass jedem wahlberechtigten Mitglied der Pfarrei die Wahlunterlagen zugestellt werden. Die Stimmabgabe kann neben der Zustellung per Post, der persönlichen Abgabe beim Wahlvorstand oder an einer der Sonderabgabestellen auch am Wahltag im Wahlbüro erfolgen.
Die Wahlbeteiligung im Bistum Münster lag bei den Pfarreiratswahlen 2013 bei 7,3 Prozent, in 2009 bei 10,23 Prozent. Die bayerischen Bistümer haben die allgemeine Briefwahl bereits vor einigen Jahren eingeführt – mit Erfolg. Im Bistum Eichstätt stieg die Wahlbeteiligung von 18,2 Prozent in 2010 auf 33 Prozent in 2014. Im Erzbistum München und Freising kletterte die Wahlbeteiligung von 11 Prozent in 2010 auf 16,1 Prozent in 2014.

Die zweite Neuerung bei den Pfarreiratswahlen: Das Wahlalter wurde von 16 auf 14 Jahre her-abgesetzt. „Junge Menschen in dem Alter entscheiden sich bei ihrer Firmung bewusst für die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche. Zudem übernehmen viele in den Gemeinden verant-wortungsvolle Aufgaben. Jetzt können sie nicht nur mitarbeiten, sondern sich durch ihre Stimmabgabe zusätzlich an der Zukunft der Pfarrei beteiligen“, betont Geerlings.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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