Schaltung der neuen Ampelanlage sorgt für heftige Diskussionen

Die neu installierte Lichtsignalanlage am Recklinghäuser Damm / Hullerner Damm sorgt für viele Reaktionen. Foto: Gisela Peter/pixelio.de
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Haltern. Die Diskussion über die kürzlich installierte Lichtsignalanlage Recklinghäuser Damm / Hullerner Damm wird in der Stadt teils sehr heftig, aber auch kontrovers geführt. So kritisiert eine Reihe von Personen die langen Rückstaus, andere freuten sich darüber, dass es deutlich leichter geworden ist, aus Hullern kommend nach links abzubiegen. Wieder andere beschrieben die Situation als temporär und deshalb auch als akzeptabel.

Zur Erläuterung erklärt die Stadtverwaltung Haltern am See: Straßenbaulastträger und damit Eigentümer des Knotenpunktes Recklinghäuser Damm/Hullerner Damm ist der Landesbetrieb Straßen NRW. In den letzten Jahren hat es dort immer wieder schwere Verkehrsunfälle gegeben, so auch in 2016 und 2017. Vor Jahren war der Knotenpunkt sogar eine sogenannte Unfallhäufigkeitsstelle, das heißt, dass innerhalb eines Jahres mindestens drei schwere Unfälle gleichen Typs vorgelegen haben. In solchen Fällen muss die überörtliche Unfallkommission, in der die Bezirksregierung Münster, der Landesbetrieb Straßenbau NRW, die Polizei, der Kreis Recklinghausen und die Stadt Haltern am See vertreten sind, über geeignete Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr entscheiden. Hier reduzierte sich die Entscheidungsauswahl auf eine Regulierung des Knotenpunktes, in diesem Fall eine Ampelanlage.Die Software zur Integration dieser Ampelanlage in die bestehenden Signalanlagen wurde durch ein beauftragtes Ingenieurbüro erstellt. Die Herausforderung besteht darin, die Signalanlagen der am „Ampelberg“ aufeinandertreffenden Straßen B 58 und L 551 so zu koordinieren, dass keine größeren Rückstaus in Richtung Schüttenwall und Rochfordstraße entstehen, weil dort andernfalls der Querverkehr z.B. aus der Bahnhofstraße und der Koeppstraße sowie der Lippstraße und der Sixtusstraße komplett behindert würde. Hinzu kommt, dass die Busvorrangschaltung für den ÖPNV Einfluss auf Ampelschaltzeiten hat.
Als Betreiber der Lichtsignalanlage hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW auf städtische Nachfrage aktuell mitgeteilt, dass die Lichtsignalanlage, die mit modernster Gerätetechnik und mit Hilfe von Videokameras gesteuert werde, entsprechend der Software einwandfrei arbeite. Dies sei durch einen fernüberwachten Mitschnitt der Schaltzeiten festgestellt worden.
Selbstverständlich haben die Verantwortlichen eine ständige Beobachtung und möglicherweise auch eine Optimierung im Blick.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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