Christoph Metzelder favorisiert "kleine Lösung" für den TuS Haltern
TuS verabschiedet sich von Arena-Plänen

Christoph Metzelder, Vorsitzender des TuS Haltern, erhielt am Donnerstagabend während der Sitzung des Schul-, Sport- und Kulturausschusses, Gelegenheit, seine Gedanken zu präsentieren. Foto: Stadt
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  • hochgeladen von Michael Menzebach

Haltern. Christoph Metzelder, Vorsitzender des TuS Haltern, erhielt am Donnerstagabend während der Sitzung des Schul-, Sport- und Kulturausschusses, Gelegenheit, seine Gedanken zu präsentieren, nachdem eine Woche zuvor der Ausschuss für Generationen und Soziales den Kita-Plänen des TuS aus finanziellen Gründen eine Absage erteilt hatte.

Metzelder: „Wir haben uns von der großen Arena verabschiedet, wir reden jetzt wieder von der Sportanlage.“Er führte aus, dass nach dem Wegfall der ursprünglich angedachten Gastronomie, nach dem Wegfall der Kita und weiterer Ankerpunkte die Finanzierung der Pläne nicht mehr möglich sei. Nun müsse der Schwerpunkt darauf gerichtet sein, für die Oberliga- und wahrscheinlich künftigen Regionalliga-Fußballer Verhältnisse zu schaffen, die auch der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband akzeptieren könne. Denn derzeit, so der Vorsitzende, bekäme der TuS für die Regionalliga keine Lizenz.

„Wir haben uns von der großen Arena verabschiedet, wir reden jetzt wieder von der Sportanlage.“

Deshalb fokussiert er sich derzeit darauf, eine „kleine Lösung“ zu schaffen. Dazu zählten nach seinen Worten zwei Punkte: eine kleine Überdachung am Kunststoffspielfeld und eine klare Abtrennung des Gästebereichs. Hierfür seien nach ersten Schätzungen Metzelders, ohne dass er dafür derzeit schon Pläne habe, rund 160.000 Euro erforderlich.  Bürgermeister Bodo Klimpel schlug vor, zweigleisig zu fahren: Erstens bot er an, gemeinsam mit dem TuS nach Fördermöglichkeiten zu suchen und gegebenenfalls auch mit Christoph Metzelder in die Düsseldorfer Staatskanzlei zu fahren, um das Engagement des Vereins aufzuzeigen. Zweitens sollte versucht werden, für die „kleine Lösung“ auch nach privaten Sponsoren zu schauen. Denn: „Den Pfiffigen gehört die Zukunft, ich denke, wir wollen alle nicht den TuS im Regen stehen lassen“, sagte Klimpel.

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