Abiball des Josef-König Gymnasiums war eine Veranstaltung der Superlative

Noch einmal Prinzessin sein, bevor der Ernst des Lebens beginnt – die Abiturienten 2013 haben es sich redlich verdient. Ganz ladylike glänzten  die Mädchen in ihren festlichen Kleidern mit den Lichtern um die Wette.
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  • Noch einmal Prinzessin sein, bevor der Ernst des Lebens beginnt – die Abiturienten 2013 haben es sich redlich verdient. Ganz ladylike glänzten die Mädchen in ihren festlichen Kleidern mit den Lichtern um die Wette.
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Haltern. Gedämpftes Licht, feierliche Musik und festliche Roben bestimmten das Bild des Abiturballs am Samstagabend in der Seestadthalle. Anlass und umfangreiches Programm machten die Abschlussfeier in Haltern zu einem Höhepunkt des Jahres.

„Abiknopf und die letzte wilde 13“ lautete das Motto des diesjährigen Abiturjahrgangs, des letzten der noch dreizehn volle Schuljahre durchhalten musste.
Dass es nicht nur Lehrjahre waren, sondern auch eine Zeit in der tiefe Freundschaften und enger Zusammenhalt entstanden, zeigte der gelungene Abschlussball.
Dabei bewiesen die Abiturienten einmal mehr, dass sie auch jenseits von schulischen Leistungen gelernt hatten Hand in Hand zusammen zu arbeiten.

Schon Monate vor dem großen Ereignis hatten sich innerhalb der Stufe verschiedene Komitees und Gruppen gebildet, die mit großem Einsatz und unermüdlich die Organisation der verschiedenen Bereiche dieses Mammutprojekts in Angriff nahmen.
Die Planung begann schon im vergangenen Herbst mit der Suche nach Sponsoren, der geeigneten Räumlichkeit, Vorbereitung des Ablaufs, Organisation des Caterings, der Erstellung der Abiturzeitung, der Dekoration für den Raum bis hin zum Design und Druck der Eintrittskarten.
Hinzu kamen die umfangreichen und zeitaufwändigen Proben für die Abendvorstellungen.
In der letzten heißen Phase drohte so manches noch schief zu gehen, letztendlich aber ist es genau so gelaufen wie die Schüler und auch ihre Lehrer und Eltern sich das gewünscht hatten.

"Eine Reise - wohin geht das Leben?"

Feierlich begann der Tag schon am frühen Morgen mit einem Gottesdienst, der zum großen Teil von Abiturienten selbst übernommen wurde. Schon hier bestimmte ein abwechslungsreiches Programm den Ablauf. Die musikalischen Beiträge und als Popsongs vorgetragenen Kirchenlieder bildeten dabei einen angenehmen Kontrast zum üblichen Gottesdienst und lockerten die Atmosphäre wohltuend auf.
Die Kollekte kommt Hilfsprojekten in Afrika und Bolivien zugute, an denen sich zwei Schüler im kommenden Jahr vor Ort tatkräftig beteiligen werden.

Danach ging es ein letztes Mal zurück in die Penne. Vor der feierlichen Ausgabe der Zeugnisse an die Schüler von denen vier mit der Note 1,0 abschnitten, standen einige Abschlussreden an. Das von „Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer“ entliehene Abimotto aufgreifend verglich Schulleiter Uli Wessel das Abitur mit einem Bahnhof, von dem aus die frischgebackenen Abiturienten nun auf verschiedenen Gleisen ihren weiteren Weg ins Leben anträten. Sowohl für ein bisschen Wehmut im Rückblick auf die vergangene Zeit als auch für herzhafte Lacher, die nicht nur von Insidern verstanden wurden sorgten die Reden der beiden Jahrgangstufenbegleiter Eva Kückmann und Dietmar Bienert und der Schüler Larissa Müller und Sebastian Marquardt..
Natascha Kersting rundete das Programm virtuos mit Klavierstücken von Schumann und Scriabin ab.

Um 18 Uhr ging es dann zum Hauptteil des Tages in die Seestadthalle zum eigentlichen Festakt.
Neben der Bewirtung der Gäste und Abiturienten durch die Firma Böinghoff und dem Tanz der eigens hierfür gewählten Ballkönigin und ihrem König, der später am Abend den Ball eröffnete, stand ein bunter Reigen aus Musik, klassischen Gesangsdarbietungen von Johanna Käßling, Showeinlagen und Spielen an. Die Conferenciers Nico Stritzel und Sebastian Marquardt führten routiniert, mit viel Witz und einer großen Portion Charme durch das kurzweilige Programm.
Zu den Höhepunkten gehörten dabei sicher die Karaoke-Darbietungen einiger Lehrer und der selbstgeschriebene, ergreifende Song „Dank an die Stufe“ von Enja Buttgereit und Benjamin Kochmann.
Zum Abschluss des Programms ließ jeder Schüler einen Ballon in den Nachthimmel fliegen, an dem Freunde und Familie einen Zettel mit guten Wünschen befestigt hatten.

"That´s What Friends Are For"

Viele der Schüler können sich noch gar nicht richtig vorstellen, dass nach diesem krönenden Abschluss die Schulzeit tatsächlich vorbei ist und hingen schon jetzt Erinnerungen nach.
Dass da dann auch ein paar Tränen kullerten, ist wohl verständlich und gehört einfach dazu.
Bis in die frühen Morgenstunden wurde ausgelassen gefeiert und getanzt.
Ein großes Kompliment gebührt allen Mitwirkenden für diesen gelungenen Tag!

Autor:

Antje Clara Bücker aus Haltern

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