Seenotrettung von Flüchtenden im Mittelmeer mit der Organisation Sea-Watch
Ärztin Ruby Hartbrich aus Haltern berichtet von ihren Rettungseinsätzen im Mittelmeer

Von 11 bis 13 Uhr wird Ruby Hartbrich am Sonntag, 6. Oktober im Saal des Alten Rathauses die Hintergründe der Fluchtbewegung darstellen und von ihren acht ehrenamtlichen Rettungseinsätzen im Mittelmeer berichten.
  • Von 11 bis 13 Uhr wird Ruby Hartbrich am Sonntag, 6. Oktober im Saal des Alten Rathauses die Hintergründe der Fluchtbewegung darstellen und von ihren acht ehrenamtlichen Rettungseinsätzen im Mittelmeer berichten.
  • hochgeladen von Michael Menzebach

Haltern. Auf Einladung des Halterner Forums für Demokratie, Respekt und Vielfalt wird die aus Haltern stammende bekannte Ärztin und Seawatch-Aktivistin Ruby Hartbrich am 6. Oktober in Haltern von ihren Einsätzen auf Rettungsschiffen der Organisation „Sea Watch“ mit aktuellem Filmmaterial berichten.
Die heute in Marburg tätige und aus den Medien bekannte junge Ärztin hatte im Juli dieses Jahres für ihr Engagement den Preis „Marburger Leuchtfeuer für soziale Bürgerrechte“ von der Humanistischen Union verliehen bekommen (wir berichteten). Von 11 bis 13 Uhr wird sie am Sonntag, 6. Oktober im Saal des Alten Rathauses die Hintergründe der Fluchtbewegung darstellen und von ihren acht ehrenamtlichen Rettungseinsätzen im Mittelmeer berichten. Alle Interessierten sind herzlich zur Diskussion eingeladen auf dieser Veranstaltung des Halterner Forums (www.forumdrv.de).

"Die Einsätze werden immer schwieriger. Viele Flüchtlinge ertrinken, weil zu wenige Rettungsschiffe vor Ort sind. Die Flüchtenden gehen das Risiko des Ertrinkens ein, weil sie in Libyen und anderen Ländern Gewalt, Folter, Sklaverei und Tod erwarten“.

Die Einsätze der ehrenamtlich Helfenden im Mittelmeer dauern jeweils drei Wochen am Stück. Ruby Hartbrich behandelt bei den Geretteten alle möglichen Krankheiten: Infektionen, Verbrennungen, Schusswunden, Knochenbrüche, Dehydrierung. „Die Einsätze werden immer schwieriger. Viele Flüchtlinge ertrinken, weil zu wenige Rettungsschiffe vor Ort sind. Die Flüchtenden gehen das Risiko des Ertrinkens ein, weil sie in Libyen und anderen Ländern Gewalt, Folter, Sklaverei und Tod erwarten“, so die Feststellung der ehrenamtlichen Retter. „Jeder Mensch verdient zu leben,“ ist die Motivation von Ruby Hartbrich.
Ruby Hartbrich mahnt uns daran zu denken, was wir tun würden, wenn wir in einer so verzweifelten Situation wären. „Eine Welt, die nicht rettet, ist eine Welt, die untergeht“, so hat es Anfang September bei der Ehrung für die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete der Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola in seiner Laudatio ausgedrückt. Auf der Veranstaltung im alten Halterner Rathaus kann für die Organisation Sea-Watch gespendet werden; Eintrittsgeld wird nicht erhoben.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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