Aufbruch in eine neue Zeit

Die Bewohner des Hauses LiNa konnten die Einweihung des Gebäudes mit vielen Gästen feiern.
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  • hochgeladen von Antje Clara Bücker

Nach mehrjähriger Planung und knapp anderthalbjähriger Bauphase konnte das Generationenhaus LiNa nun offiziell eingeweiht werden.

“Wir sind aufgebrochen in eine neue Zeit.“ Mit diesen Worten eröffnete Norbert Hoffmann, Mitglied des Projekts, am Freitagmittag seine Rede anlässlich der Einweihung des Generationenhauses LiNa in Haltern am See. Die im Sommer 2013 von Menschen der Generation 50+ gegründete Wohnungsgenossenschaft realisiert einen seniorengerechtes Wohnprojekt mit dem Ziel möglichst lange ein eigenständiges Leben in den eigenen vier barrierefreien Wänden zu ermöglichen.

Dazu hatten die Organisatoren der Stadt ein Baugrundstück von etwa 3000 m² am Hennewiger Weg abgekauft. Im Oktober 2015 war der erste Spatenstich erfolgt, Anfang dieses Jahres konnte das Haus dann von den 26 Bewohnern bezogen werden. Der älteste ist stolze 91Jahre alt, die jüngste 59 Jahre. Sie alle sind Mitglieder einer Genossenschaft, so dass jedem ein Teil des großen Hauses gehört, das ökologisch, sozial verträglich und wirtschaftlich gebaut wurde. 19 Wohnungen und einen Gemeinschaftsraum gibt es in dem Wohnprojekt. Zehn der Wohnungen wurden von der sozialen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen durch das Landesbauministerium gefördert.

“Ich freue mich über die Realisierung dieses Vorzeigeprojektes. Ziel der Wohnungsgenossenschaft LiNa war es, ein eigenständiges Leben in angenehmer Nachbarschaft zu ermöglichen. Dieses Ziel ist mit der Fertigstellung nunmehr erreicht worden,“ lobte auch Bürgermeister Klimpel das Vorzeigeprojekt und Doktor Hartmut Murschall vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen fügte hinzu: “Ich freue mich über das Engagement der Genossenschaft LiNa hier in Haltern, denn nichts ist so gut wie das gebaute Beispiel!“

Über so viel positives Feedback freuten sich auch der Wulfener Architekt Hans-Georg Schmidt-Domogaller und sein Team. Zur Einweihung überreichten sie den Bewohnern die Hausnummer des Wohnprojektes in einem Blumenkorb. “Diese besondere Form der Genossenschaft, in der jeder einen finanziellen Anteil zum gemeinsamen Eigentum erbringt, ist in hohem Maße geeignet, die Verantwortung für die Wohnraumversorgung der Zukunft zu tragen - weil sie am Wohle aller, eben auch der Schwachen, interessiert ist." Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: " Vor diesem Hintergrund kann ich nur aufrufen in die Zukunft zu blicken und für LiNa 2 ein passendes Grundstück für eine weitere Zukunftsimmobilie zur Verfügung zu stellen!“

Die Bewohner und Ihre Gäste aus Verwaltung und Politik begrüßten die Einweihung mit einem Glas Sekt und angeregten Gesprächen. Eine Sendung des WDR (Lokalzeit Dortmund) zum Wohnprojekt ist noch bis zum 7.6.2018 unter nachfolgendem Link aufrufbar:
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-dortmund/video-wohnen-im-modell-projekt-100.html

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