Malteser Hilfsdienst lässt das Jahr Revue passieren

Stadtbeauftragter Martin Mersmann (l.) freut sich mit Heiko Zdziarsteck (2.v.l.), Matthias Mersmann (2.v.r.) und Diakon Kemper (r.) über die Auszeichnung.
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  • Stadtbeauftragter Martin Mersmann (l.) freut sich mit Heiko Zdziarsteck (2.v.l.), Matthias Mersmann (2.v.r.) und Diakon Kemper (r.) über die Auszeichnung.
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Haltern. Die traditionelle Adventfeier des Malteser Hilfsdienst e.V. Stadtverband Haltern am See fand jetzt in den Räumlichkeiten des Stadtverbandes am Schultenbusch 5a statt. Der Stadtbeauftragte Martin Mersmann konnte zahlreiche ehrenamtliche Helfer, sowie einige Gäste begrüßen. Er dankte den 54 aktiven Helferinnen und Helfern für Ihr Engagement in 2017. Im Anschluss übergab er das Wort an seinen Sohn und Stellvertreter Matthias Mersmann, welcher dann den Jahresbericht 2017 vortrug.

Untermalt mit zahlreichen Bildern erinnerte der stellv. Stadtbeauftragte an die zahlreichen Sanitätsdienste und Übungen, welche im Laufe des Jahres stattgefunden haben.
Als besonderen Gast konnte der Diözesangeschäftsführer des MHD in der Diözese Münster, Stephan von Salm-Hoogstraeten begrüßt werden, welcher es sich auch nicht nehmen ließ, das Wort zu ergreifen. Stephan von Salm dankte zunächst auch allen aktiven Helferinnen und Helfern, erweiterte jedoch noch den Kreis um die Angehörigen, die häufig auf ihre Männer, Frauen, Freundinnen, Freunde, Verlobte, Söhne oder Töchter verzichten müssen, weil sie mal wieder sich die Nacht auf einem Sanitätsdienst um die Ohren hauen. Er betonte jedoch, dass nur durch solches Engagement die Malteser überleben können und auch weiterhin ihren aktiven Dienst für die Gesellschaft leisten können. Im Anschluss nahm der Diözesangeschäftsführer im Namen des Diözesanleiters des MHD in der Diözese Münster eine Ernennung und eine Ehrung vor.Stephan von Salm-Hoogstraeten, berief im Namen des Diözesanleiters, Herzog von Croy, den Diakon mit Zivilberuf, Markus Kemper, zum Ortsseelsorger des Halterner Stadtverbandes. Diakon Kemper tritt somit die Nachfolge von Torsten Stemmer an, welcher im Sommer als Militärseelsorger zur Marine nach Wilhelmshaven gewechselt ist.  Markus Kemper wirkt seit dem Spätsommer 2017 aktiv im Malteser Hilfsdienst e.V. Haltern am See mit und möchte sich vor allem im Bereich des Sanitätsdienstes engagieren. Aufgrund seiner Qualifikation als Diakon nahm er natürlich auch die Berufung zum Ortsseelsorger gerne an.

Als katholische Hilfsorganisation ist es für die Malteser üblich, einen Seelsorger zu haben, welcher sich nicht zuletzt auch um das seelische Wohl seiner Kameradinnen und Kameraden kümmert. Wie wichtig dies sein kann haben die Malteser nicht zuletzt im Rahmen Ihres Einsatzes am Halterner Schulzentrum nach dem Absturz der Germanwingsmaschine gemerkt.  So mit freuen sich die Halterner Malteser über Ihren neuen Diakon als Seelsorger. Markus Kemper wurde vor der Feier im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in St. Sixtus in sein Amt eingeführt. Hier wurde auch seine neue Diakonen-Stola mit gesticktem Malteser-Kreuz von Pfarrer em. Werner Schröder gesegnet.  Im weiteren Verlauf der Adventfeier des MHD-Haltern am See, überreichte der Diözesangeschäftsführer der Malteser in der Diözese Münster im Namen des Präsidenten der deutschen Assoziation des souveränen Malteserordens, Erich Prinz von Lobkowicz, die Dankplakette in Gold an Herrn Heiko Zdziarsteck.
Bei der Dankplakette in Gold handelt es sich um die höchste Auszeichnung, welcher der Malteser Orden und somit auch seine Tochter der Malteser Hilfsdienst e.V. verleihen kann. Darüber gibt es nur noch Auszeichnungen des Ordens in Rom. Diesen Umstand betonte Herr von Salm in seiner Laudatio im Besonderen, auch freute er sich diese seltene Auszeichnung einmal wieder verleihen zu dürfen.
So wurde Heiko Zdziarsteck für sein 20 jähriges überragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Der heute 34jährige Familienvater und Diplom Ingenieur (FH) war 1997 durch ein Notfallereignis am Halterner Gymnasium zu den Maltesern gestoßen, da er im Notfall helfen können wollte. Zunächst engagierte er sich in der Jugendarbeit, wurde mit Erreichen der Volljährigkeit dann schnell Ausbilder und Rettungssanitäter. Aufgrund seiner guten Urteilsgabe und Vorbildfunktion, dauerte es dann auch nicht lange, dass Herr Zdziarsteck Gruppenführer in der Einsatzeinheit des MHD wurde. Heute bekleidet er das Amt des stellvertretenden Zugführers.

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