Über Generationsgrenzen hinweg
„Young meets old“ bei der 72-Stunden-Aktion in Haltern am See

Voll war es bei der Probe im Foyer des Altenheims St. Sixtus in Haltern. Denn zu den 20 Senioren des Bewohnerchores kamen noch neun Mitglieder des Jugendchores der Kantorei St. Sixtus hinzu.
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  • Voll war es bei der Probe im Foyer des Altenheims St. Sixtus in Haltern. Denn zu den 20 Senioren des Bewohnerchores kamen noch neun Mitglieder des Jugendchores der Kantorei St. Sixtus hinzu.
  • hochgeladen von Michael Menzebach

Haltern. Aus dem Foyer des Altenheims St. Sixtus in Haltern am See erklingt Musik. Mal sind es Volkslieder, mal Gospels, mal Pop. Das kommt nicht von ungefähr, denn der Jugendchor der Kantorei St. Sixtus ist zu Besuch.

Die neun jungen Mitglieder proben mit den 20 Senioren des Bewohnerchores. Die jüngste Sängerin ist zwölf Jahre alt, die älteste 98. „Unser Jugendreferent Marcel Alfert hat uns von der 72-Stunden-Aktion erzählt. So ist die Idee entstanden, unter dem Motto ‚Young meets old‘ mit dem Bewohnerchor ein kleines Konzert vorzubereiten“, berichtet Kantor Thomas Drees, der seit einem Jahr in der Pfarrei St. Sixtus arbeitet und im vergangenen Sommer den Jugendchor gegründet hat.
Marlies Stockhofe und Ulla Feldmann, die gemeinsam vor sechs Jahren den Bewohnerchor ins Leben gerufen haben, waren von der Idee sofort angetan. Und so galt es, geeignete Lieder auszusuchen. „Dabei haben sich sowohl die Jugendlichen als auch die Senioren auf Neues eingelassen“, erzählt Drees weiter. Und bei den englischen Liedern stellten die Bewohner sogar eine gewisse Ähnlichkeit zum Plattdeutschen fest, so dass beispielsweise der Refrain des Gospels „Shine your life“ für sie keine Schwierigkeit darstellte.
Auch die Jugendlichen erlernten Lieder, die im Alltag nicht unbedingt auf ihrer Playlist stehen. Sie stimmten bei Stücken wie „Haltern meine Heimat“ oder die „Caprifischer“ gern ein. Am Ende der Proben stand dann ein Programm mit zwölf Songs für den Auftritt am Sonntag in der Cafeteria des Krankenhauses, bei dem die Aktiven zeigten, dass Singen die Generationen verbinden kann. Denn wie heißt es in einem Kanon so passend: „Singen macht Spaß, singen tut gut, ja singen macht munter und singen macht Mut …“.

Voll war es bei der Probe im Foyer des Altenheims St. Sixtus in Haltern. Denn zu den 20 Senioren des Bewohnerchores kamen noch neun Mitglieder des Jugendchores der Kantorei St. Sixtus hinzu.
Zwischen die Senioren haben sich die neun Mitglieder des Jugendchores gesetzt. Fotos: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe

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