Erfolgreicher Abschluss AP3 der Pflegeschule der TÜV NORD Bildung gGmbH Haltern am See
16 „Staatlich anerkannte Altenpfleger*innen“ erhielten ihre Examensurkunde im TREIBSAND

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Am 27. August 2021 feierten 16 überglückliche Absolvent*innen mit einigen  Angehörigen und Freunden das bestandene Examen am Silbersee II im Strandrestaurant TREIBSAND.

Die erfolgreichen Absolvent*innen sind Maria Josefa Margareta Finke, Sina Foschepoth, Andreja Fresl, Michelle Henne, Nidal Hesso, Jonas Martin Hibolt, Eileen Christin Krajewski, Stefanie Kuhl, Jana Lamotte, Liliana Miyenga Zola Kwanzambi, Michèle Monique Niedziolka, Darwin Sandkühler, Dilan Sarikaya O, Marvin Tabbert, Melanie Tadday und Waltraud Theresia Weymar.

Ein „bunter Haufen“ von 24 Schüler*innen im Alter von 18 bis 53 Jahren aus Haltern am See, Dorsten, Dülmen, Heiden, Lüdinghausen, Lünen, Marl, Oer-Erkenschwick und Recklinghausen startete am 3. September 2018 gemeinsam in eine neue berufliche Zukunft. Vier entschieden sich vorzeitig für einen Abbruch, 20 wurden nach drei Jahren zum Examen zugelassen, 16 erhielten ihre Examensurkunde, die restlichen vier die Möglichkeit der Nachprüfung.

Bis zu diesem Abschlusstag war es jedoch ein weiter Weg. In der Pflegeschule der TÜV NORD Bildung gGmbH in Haltern am See wird großer Wert auf die Vernetzung zwischen Lernort Schule und Lernort Praxis gelegt, um eine bestmögliche Ausbildung für die Auszubildenden zu erreichen. Zu Beginn der Ausbildung werden alle Schüler*innen standardmäßig mit iPads ausgerüstet. Mit der ebenfalls vorhandenen Online-Lernplattform konnte die Herausforderung der Pandemie gemeinsam von Lehrern und Schüler bewältigt werden. Eine qualitativ hochwertiger Distanzunterricht fand statt. Alle haben sich jedoch bestens mit der Thematik auseinandergesetzt und auf dem Gebiet der Digitalisierung ihre fachliche Kompetenz ebenfalls erweitern können. Auch darauf konnten die Absolvent*innen an diesem Tage stolz sein.

Im tollen Ambiente des Silbersee II in Haltern am See fand eine fröhliche Feierstunde mit Examensübergabe im TREIBSAND für diese zwölf Frauen und vier Männer statt, die auch in Corona-Zeiten mit all den Veränderungen im Ausbildungsbereich ihr Ziel nie aus den Augen verloren haben, ihren Abschluss als „Staatlich anerkannte Altenpfleger*innen!“ Herzlichen Glückwunsch!

Aber erst einmal wurde im Eingangsbereich alles Corona gerecht überprüft. Die stellv. Schulleiterin Dr. Anja Hausmann hatte viel Arbeit, um Impfausweise, Corona-Test usw. von den Probanden sowie deren Begleitpersonen und Anwesenden der Träger, bei denen die praktische Ausbildung absolviert wurde, im Eingangsbereich des Restaurants zu überprüfen. Mit ein wenig Verspätung konnten dann die Feierlichkeiten mit Übergabe der Examensurkunden beginnen.

Dana Vogl, Kursleiterin des AP3 sowie Koordinatorin Fort- und Weiterbildung, dankte den frisch gebackenen Altenpfleger*innen für ihr Durchhaltevermögen während der schwierigen Zeit durch die Pandemie. Trotz unterschiedlicher Gruppierungen hatte der Kurs in den drei Jahren immer zusammengehalten – getreu dem Motto: „In guten wie in schlechten Zeiten!“ Die Generationen X, Y, Z und die Baby Boomer waren eine Bereicherung, die den Lernprozess förderte.

Theorie und Praxis hielten sich die Waage. Die Azubis haben die Ausbildung in der vollstationären und ambulanten Pflege gelernt und dort auch gearbeitet. Außeneinsätze in der Gerontopsychiatrie sowie Gerontologie gehörten ebenso zum Ausbildungsprogramm. Dies ist die Grundlage zu nun selbstverantwortlichem, eigenen Handeln am ersten Arbeitsplatz, der für alle bei Ihren Trägern der praktischen Ausbildung sicher ist.

Danach ließ es sich Dozentin Maria Kaiser nicht nehmen, eine individuelle Ansprache ihrer Zöglinge vorzunehmen. Eigenarten, Verhaltensweisen, erfüllbare und nicht realisierbare Wünsche der Schüler*innen kamen zur Sprache. Aber auch der Wille zur Leistung wurde herausgestellt! Eine besondere Ehrung galt der Klassenbesten Liliana Miyenga Zola Kwanzambi aus Haltern am See. Sie ist ein Beispiel für hervorragende Integration: Vor fünf Jahren nach Deutschland geflohen, Sprache gelernt und anschließend eine optimale Leistung als Klassenprimus erzielt. Super! Herzlichen Glückwunsch! Als „gute Fee“ gab Dana Vogl den Absolvent*innen zum Schluss drei Wünsche mit auf deren Weg ins nun beginnende Berufsleben in der Altenpflege: Erfolg, gute Teamarbeit, Zufriedenheit!

Schulleiter Sascha Wojczak beglückwünschte die Erfolgreichen zu ihren Leistungen und wünschte ihnen, das Gelernte und das durch das Dozent*innen-Team erworbene fachliche Wissen, die vorhandenen Softskills, zukünftige Fort- und Weiterbildungen, den Teamgeist, aber insbesondere die schon während der Ausbildung stark ausgeprägte Empathie, mit auf den Weg in ihre berufliche Zukunft zu nehmen.

Alle haben einen Arbeitsplatz und brauchen sich um die zukünftigen Möglichkeiten im Pflegebereich nicht sorgen. Er sagte, sie sollen neugierig und motoviert erste Berufserfahrungen sammeln. Das befruchtende Miteinander von Erfolg und Wissen sowie ein guter Mix aus Freude und Entspannung möge das Berufs- und Privatleben begleiten. Danach wurde allen ihre Urkunde überreicht.

Von Verwaltungskraft Katja Gallinat, der „guten Seele“ im Backoffice der Pflegeschule, erhielt jeder zusätzlich einen „goldenen OSKAR“ mit der eingravierten Inschrift „Geschafft AP 3 – Altenpflegeexamen 2021“. Manche tanzten damit zu ihrem Platz. Begleitet wurde die Zeremonie von Maria Kaiser, die mit ihrer fröhlichen Art den Absolvent*innen Mut zusprach und sich herzlich verabschiedete.

Auch die Schüler*innen dankten mit bunten Blumensträußen dem Team der TÜV NORD Bildung Pflegeschule für die gute Betreuung während der Ausbildung. Dem Dank schlossen sich Kurssprecher und die älteste Teilnehmerin an. Unzählige Erinnerungen wurden ausgetauscht und man konnte über Höhen und Tiefen der letzten drei Jahre an diesem Tage fröhlich lachen.

Und dann wurde das Buffet mit vielen kleinen Leckereien eröffnet. An Vegetarier war auch gedacht und mit ausgewähltem Finger-Food ging‘s nach draußen auf die Terrasse und an den See. Fröhliche Bilder am Silbersee II und ein kleiner Regenschauer zum Abschluss sorgten nach gut zwei Stunden für einen Abschied, der bei einigen sicherlich mit einem Wiedersehen verbunden sein wird.

Seit Anfang Januar 2020 gibt es in der Halterner Pflegeschule die generalistische Berufsausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann, die sehr gute Zukunftschancen und eine hohe Arbeitsplatzsicherheit bietet. Es handelt sich um eine gebündelte Pflegeausbildung. Daher können Pflegefachkräfte später in verschiedenen Pflegebereichen in der Kranken-, Kinderkranken- oder Altenpflege eingesetzt werden. Ein weiterer großer Pluspunkt: Der neue Abschluss ist in der gesamten EU anerkannt und ermöglicht somit auch eine Tätigkeit im EU-Ausland. Interessent*innen, die sich zum 1. April 2022 für eine Ausbildung interessieren, können gerne einen Termin mit Katja Gallinat vereinbaren. Fon: 0 23 64 - 50 44 680.

Autor:

Hans Kirschbaum aus Haltern

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