Schon wieder? Es nimmt einfach kein Ende
Unbekannte betrügen Voerderin um fünfstelligen Euro-Betrag

Bild Schepers Text Polizei

Kreis Wesel (ots)

Laut aktueller Polizeimeldung, ist eine 52-Jährige Opfer von Trickbetrügern geworden und hat Geld und Schmuck im Wert eines fünfstelligen Euro-Betrags verloren. Bei einem Anruf gab sich eine Betrügerin am Dienstagnachmittag als Polizistin aus und teilte der Voerderin mit, ihre Tochter habe einen Verkehrsunfall verursacht. Dabei sei ein Familienvater gestorben und sie müsse eine Kaution zahlen, damit ihre Tochter aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden kann.

Als Treffpunkt für die Geldübergabe legte die Anruferin die Straße Plutostraat im niederländischen Venlo fest. Dort übergab die Voerderin das Geld gegen 18.30 Uhr an einen Mann, der sich Herr Normen nannte. Er hat ein südländisches Erscheinungsbild, eine untersetzte Figur, dunkle Haare und einen Oberlippenbart. Der Abholer ist circa 45 Jahre alt und war mit einer schwarzen Jeans sowie einem hellgrauen Hemd bekleidet. Hinweise zu dem Mann richten Zeugen an die Polizei Voerde unter der Telefonnummer 02855 / 9638-0.

Glimpflich ging ein ähnlicher Fall am gleichen Tag für eine 68-Jährige aus. Eine Betrügerin gaukelte der Dinslakenerin eine fast identische Geschichte vor. Hierbei bezog sie auch einen angeblichen Richter ins Telefongespräch ein, um die Höhe der Kaution zu besprechen. Als die 68-Jährige einen fünfstelligen Euro-Betrag bei ihrem Geldinstitut an der Friedrich-Ebert-Straße abholen wollte, weigerte sich eine aufmerksame Angestellte gegen 13.00 Uhr, das Geld auszuzahlen.

In Dinslaken versuchten Betrüger in fünf weiteren Fällen, Geld zu ergaunern. Das misslang allerdings im Zeitraum von Dienstag, 06.00 Uhr, bis Mittwoch, 06.00 Uhr.

Die Polizei warnt davor, Geld an unbekannte Menschen zu übergeben. Niemals verlangt sie eine Kaution, damit Betroffene einer Haftstrafe entgehen können. Um zu prüfen, ob Verwandte wirklich einen Unfall verursacht haben, sollten Betroffene die bekannte Telefonnummer selbstständig eintippen und anrufen. Zudem sollten sie über den Notruf 110 die Polizei informieren. Auch dabei ist zu beachten, nicht die Rückruffunktion im Telefonprotokoll zu nutzen, da Betrüger ihre ausgehenden Telefonnummern unter anderem mit der "110" erscheinen lassen können.

Autor:

Axel Schepers aus Hamminkeln

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