Sommerabende vielleicht bald am lila Zelt

Karl-Heinz Elmer zeigt, wo die Bestuhlung demnächst stehen könnte.
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Dass es im Marienthaler Ortskern jetzt einen Wunschbrunnen gibt, ist die eine Nachricht. Die andere, die für Manchen wichtiger sein wird, ist diese: Die wetterabhängige Pendelei der örtlichen Sommerabende hat vielleicht bald ein Ende. Die Mitglieder des Kulturkreises beraten zurzeit darüber, auf die Austragung am Klosterplatz zu verzichten und diese fest neben das lila Kulturzelt hinter dem Parkplatz zu verlegen.
„Wir mussten die Bestuhlung zu oft zum Zelt rüberschleppen, wenn Regen angekündigt war.“, erklärt Organisator Karl-Heinz Elmer. Diesen Aufwand wolle man sich zukünftig lieber ersparen.
Freunde der Sommerabende (Start: 30. Juni) dürfen sich freuen: Direkt am Kulturzelt wollen die Marienthaler prüfen, ob der Boden dort die Voraussetzungen für eine Bestuhlung bietet. Ein kleines Bühnendach soll die notwendige „Infrastruktur“ ergänzen. „Das macht die Wege kürzer und uns wetterunabhängiger.“, meint Elmer.
Gemeinsam mit den örtlichen Kaufleuten haben die Kulturschaffenden noch weitere Pläne: Aus dem Trafohäuschen neben dem Wunschbrunnen könnte eine Info-Station entstehen, die - mit PC-Selbstbediener-Säule und Infotafeln bestückt - interessierten Besuchern als „Dreh- und Angelpunkt“ zur Orientierung im Naturpark Hohe Mark dienen würde.
Elmer gibt die Kosten für den Umbau der Trafo-Station und ihrer Umgebung mit rund 30.000 Euro an und hofft auf Fördergelder aus dem Topf des Wettbewerbs „Naturpark.2012.NRW“ (insgesamt 435.000 Euro), die auf 13 Teilprojekte aufzuteilen sind.
Birgit Zimmermann, Landschaftsarchitektin beim Kreis Borken, die als Koordinatorin Kontakt zu den Naturpark-Partner hält, bremst schnelle Förderhoffnungen: „Wir müssen zuerst mal alle Projekte auflisten und uns ein Bild von der jeweiligen Gegebenheiten machen.“
Hoffnung dürfe sich - wie viele andere - aber auch Marienthal machen. Karl-Heinz Elmer, der vor rund einem Jahr über die Stadt Hamminkeln auch einen Förderantrag auf Gelder aus dem „LEADER“-Topf gestellt hat, betont das Engagement in Marienthal: „Andere nutzen öffentliche Räume für ihre Veranstaltung. Wir machen hier alles in Eigenleistung!“

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