Totholz birgt Lebensraum
Neues Projekt „Stumpery“ im Arboretum Grenzenlust

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Dass Totholz wenig mit Tod zu tun hat, erkennt der Besucher des neuen „Stumpery“ Projektes im Hamminkelner Arboretum Grenzenlust. Hier wurde das Wurzelwerk von 15 Bäumen anschaulich drapiert.

„Natürlich wurden dafür keine Bäume gefällt“, so der Verwalter des Arberetums, Philipp Rother, „vielmehr handelt es sich um die Wurzeln von Bäumen, die Stürmen zum Opfer gefallen sind“.
Sie bieten nun Lebensraum für Vögel und Insekten. Auch die eine oder andere Ringelnatter soll sich im verzweigten Wurzellabyrinth von Esche, Eiche, Buche, Wallnuss und Tanne verkriechen können. Ein kleiner gemulchter Rundweg führt so nah an den bis zu 1,3 Tonnen schweren Wurzeln vorbei, so dass man einige berühren kann. Auch vom Erdreich wurden sie befreit, um den Besuchern ihre Strukturen zu offenbaren. Geplant wurde das Projekt, welches an den Bereich mit den Farnen anschließt, so, dass man von Osten die Wurzel von oben und von Westen von unten sieht. Sei momentan aufgrund der kurzen Zeit seit der Erstellung bis auf das verlassene Nest eines Zaunkönigs auch noch nicht viel an Leben im Wurzelwerk erkennbar, so werde sich das in den nächsten Wochen ändern, ist sich Rother sicher.
Jeden ersten Sonntag im Monat von 11 bis 18 Uhr ist das Areal des Arboretums am Bruchweg 4 in Hamminkeln für Besucher geöffnet. Dann gibt es neben einem einmaligen Naturerlebnis auch Kaffee und Kuchen. „Zudem kann man vieles für den eigenen Garten lernen“, so der Verwalter. Die nächste Gelegenheit zum Besuch besteht am Sonntag, dem 5. Juni. 

Randolf Vastmans

Autor:

Randolf Vastmans aus Xanten

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