30 Jahre Bennen on Butten, 32 Jahre HWG – Zeit, die Geschichte aufzugreifen

Hermann Borgers

In diesem Jahr feiert das Hamminkelner Stadtfest „Bennen on Butten“ Geburtstag: Zum 30. Mal lädt die Hamminkelner Werbegemeinschaft (HWG) dazu ein, die selbst vor zwei Jahren ihr 30. Jubiläum beging. Grund genug, die Zeiten einmal Revue passieren zu lassen, in die Gegenwart und Zukunft zu schauen. Hermann Borgers, Vorsitzender der HWG, über Erfolge und Flops, das Potential der Hamminkelner Wirtschaft und die Zukunft der Stadt Hamminkeln.

Redaktion:
Herr Borgers, 30 Jahre Bennen on Butten und 32 Jahre HWG. Eine lange Zeit und auch Sie sind schon lange dabei. Aus dem Bauch heraus: Welcher Satz fällt Ihnen dazu ein?
Hermann Borgers:
Menkeln Bennen on Butten – eine interessante Zeit. Schon immer waren alle Beteiligten mit viel Engagement dabei und wir haben das Fest und auch unsere Arbeit innerhalb der HWG immer wieder gemeinsam um neue Dinge bereichert.

Redaktion:
Konnte die Werbegemeinschaft das Geschehen in den örtlichen Unternehmen aus Ihrer Sicht beeinflussen?
Hermann Borgers:
Einfluss in dem Sinne, dass der Erfahrungsaustausch unter den Unternehmern besonders wichtig ist. Wir machen uns Gedanken, was wir Besonderes zu bieten haben, wie wir Erfolge zum Beispiel auch aus anderen Branchen für das eigene Unternehmen nutzen können.

Redaktion:
Nennen Sie doch mal einen Erfolg und gerne auch einen Flop aus der HWG-Geschichte.
Hermann Borgers:
Da fällt mir sofort unsere Luftballon-Aktion ein. Eher eine Anekdote. Wir hatten die Idee, dass jeder zu Bennen on Butten Luftballons als Hingucker und Werbemittel einsetzt. Da unterhielten sich dann erwachsene Leute, wie man am besten Luftballons aufpustet, wie man das am besten organisiert. Das war sehr unterhaltsam. Aber die Aktion war super. Es sah toll aus in dieser Masse. Und dann haben wir die Idee nochmal aufgegriffen und mit Windrädern umgesetzt. Was auch sehr gut ankam. Zum Flop fällt mir leider der Weihnachtsmarkt ein, der nicht angenommen wurde oder zu unattraktiv war?!

Redaktion:
Unattraktiv – ein gutes Stichwort. Gibt es aus Ihrer Sicht Baustellen im lokalen Wirtschaftsgeschehen?
Hermann Borgers:
Eine Baustelle war definitiv die Raiffeisenstraße. Aber hier wird ja nun gebaut und wir entwickeln uns weiter positiv. Und wir müssen weiterhin daran arbeiten, dass der Ortskern attraktiv bleibt und auch noch attraktiver wird. Eine große Herausforderung für uns ist es, uns gegenüber Online-Plattformen zu behaupten.

Redaktion:
Erfährt die HWG denn dabei und auch grundsätzlich genügend Unterstützung aus dem Rathaus?
Hermann Borgers:
Der Dialog ist da und war auch immer da. Er könnte allerdings regelmäßiger stattfinden. Das liegt auch an der HWG selbst. Vieles verläuft einfach im Sand. Aber wir, und damit meine ich sowohl die HWG als auch die Stadt, sind nicht so groß und dadurch flexibel – Warum diesen Trumpf nicht mehr ausspielen?

Redaktion:
Was würden Sie denn in Hamminkeln mit einem Handstrich ändern, wenn Sie es könnten?
Hermann Borgers:
Ganz kurz und ganz klar: die Öffnungszeiten abstimmen, harmonisieren.

Redaktion:
Öffnungszeiten. Das ist ja eher ein organisatorisches Thema. Dann halten Sie die örtliche Gewerbestruktur für „gesund“?
Hermann Borgers:
Wieder ganz klar: ja. Wir haben unternehmergeführte Strukturen, viel Erfahrung, ein breites Angebot und, was ganz wichtig ist, ein Bewusstsein für Verbesserungen.

Redaktion:
Dann bleibt zum Schluss nur noch eine Frage: Haben Sie persönlich einen Wunsch für die Zukunft der Stadt Hamminkeln?
Hermann Borgers: Dass wir in Hamminkeln weiterhin mit viel Engagement und Elan aktiv sind. Ich sehe vielfach Potential in unserer Stadt. Ich sehe aber auch die Neigung dazu, Dinge kaputt zu reden und wünschte mir, dass notwendigen Veränderungen offener begegnet würde.

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