Stadtgutschein Hamminkeln auf der Zielgeraden – Machen Sie mit!
Hermann Borgers (HWG): "Es ist ein guter Test für Unternehmer und Endverbraucher!"

Ein schickes Foto unterfüttert das Branding des Gutscheins.
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  • Ein schickes Foto unterfüttert das Branding des Gutscheins.
  • Foto: Stadt Hamminkeln
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Jetzt ist es Gewissheit: Zur Stärkung der lokalen Wirtschaft führt die Stadt Hamminkeln einen zeitlich befristeten Stadtgutschein ein und bezuschusst das Projekt mit 100.000 Euro. Dabei sollen 10 Prozent des Gutscheinwertes von der Stadtverwaltung und 10 Prozent von den beteiligten ortsansässigen Händlern übernommen werden.

Und so geht’s: Der Kunde kann die Stadtgutscheine ab dem 1. Dezember bei den teilnehmenden Händlern erwerben oder direkt beim Einkauf einlösen. Der Wert der Gutscheine beträgt 50 Euro, der Kunde zahlt 40 Euro, da sich der ausgebende Händler und die Stadtverwaltung mit jeweils 5 Euro beteiligen.

Die Stadtgutscheine können bis zum 31. März 2021 beim jeweiligen Händler eingelöst werden. Es ist möglich den Stadtgutschein in einen Gutschein des Händlers umzuwandeln, um die Gültigkeit über den Einlösezeitraum hinaus zu verlängern. "Interessierte Händler können sich bei der Stadt Hamminkeln zum Projekt anmelden und weitere Informationen erhalten", teilt Silke Fleischer aus dem Bürgermeisterbüro mit.

Eine Übersicht der teilnehmenden Unternehmen wird zum Verkaufsstart der Stadtgutscheine auf der Homepage der Stadt Hamminkeln veröffentlicht.

Im Gespräch mit dem Weseler sah HWG-Vorsitzender Hermann Borgers die Initiative angesichts von 42 konkreten Rückmeldungen aus der örtlichen Gewerbelandschaft auf einem guten Weg. Doch wie die Resonanz sich genau darstellt, wurde heute Mittag (also nach Redaktionsschluss) bei einem Treffen mit den Stadtspitzen im Rathaus erörtert. Deshalb erscheint dieser Beitrag in einer anderen Fassung im Weseler.

Fakt ist, dass viele kleine Unternehmer in den Ortsteilen eine Beteiligung von 10 Prozent am Gutscheinkonzept für zu kostspielig halten. "Das ist für einige nicht machbar", stellt Hermann Borgers fest. Dennoch hofft der HWG-Chef, dass die Idee in der jetzt beschlossenen Variante die nötige Akzeptanz und Resonanz generiert, um am 1. Dezember erfolgreich durchstarten zu können.
"Es ist ein guter Test für Unternehmer und Endverbraucher", meint Borgers und betont: "Das System richtet sich ja an alle Unternehmer, nicht nur an den Handel!" Er habe positive Reaktionen wahrgenommen, zum Beispiel aus Brünen und Marienthal - er sei gespannt auf die weitere Entwicklung.

Autor:

Dirk Bohlen aus Wesel

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