Sanierung der Wirtschaftswege Langenhoffsweg, Vierwinden und Westfeldweg
Maßnahme kostet 580.000 Euro (mit 60 Prozent Landesförderung) und erfordert Vollsperrungen

Die Wirtschaftswege Langenhoffsweg mit einer Länge von zirka 950 Meters und einer Fläche von rund 3300 Quadratmetern sowie Vierwinden mit einer Länge von etwa 720 Metern und einer Fläche von rund. 2400 Quadratmetern und der Westfeldweg mit einer Länge von zirka 670 Metern und einer Fläche von rund 2300 Quadratmetern werden in den nächsten Wochen saniert.

Hierbei kommt das Zementverfestigungsverfahren (Mixed in Place) zum Einsatz. Die vorhandene Decke wird in einem Arbeitsgang gefräst, zerkleinert und mit Zement gemischt. Dies geschieht über eine Tiefe von etwa 20 bis 25 Zentimetern. Das Material wird angefeuchtet und direkt wieder eingebaut und verdichtet. Hierdurch entsteht ein verfestigter Unterbau. Nach einer Aushärtezeit von mindestens drei Tagen wird eine Asphalttragdeckschicht mit einem Straßenbaufertiger auf den verfestigten Unterbau gebracht. Im Anschluss daran werden die Bankette aus einem Drainbeton in einer Breite von zirka 75 Zentimetern an die neue Decke angebaut.

Zunächst werden Vorbereitungen am Langenhoffsweg ausgeführt. Danach soll in dieser Woche noch das Fräsmischverfahren durchgeführt werden. Im Anschluss folgen dann die Streckenabschnitte der Straßen Vierwinden und Westfeldweg. Mit den Asphaltarbeiten soll, so es die Witterung erlaubt, in der 29. Kalenderwoche begonnen werden.

Am Wirtschaftsweg Vierwinden werden parallel zur Straßensanierung die Stirnwände am vorhandenen Durchlass saniert und ein neues Geländer montiert. Am Langenhoffsweg wird zunächst nur bis einschl. Schwarzdecke gebaut. Danach legen die Wasserwerke Wittenhorst auf gesamter Länge eine neue Wasserleitung. Hiernach werden dann die Drainbetonbankette hergestellt.

Durch die gesamte Baumaßnahme werden Wirtschaftswege mit einer Länge von rund 2,3 Kilometern saniert. Insgesamt investiert die Stadt Hamminkeln rund 580.000 Euro in die oben genannten Wirtschaftswege.
Die Investitionsmaßnahme wird mit 70 Prozent gefördert. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“. Hierbei tragen der Bund 60 Prozent und das Land NRW 40 Prozent der Fördermittel. Die Stadt Hamminkeln trägt einen Anteil von 30 Prozent der Gesamtkosten.

Die Sanierung trägt zur wesentlichen Verbesserung der landwirtschaftlichen Infrastruktur sowie der Erschließung der ländlichen Räume der Stadt Hamminkeln bei. Folgemaßnahmen sind bereits in der Planung und die Stadtverwaltung hofft auf weitere Berücksichtigung bei den Fördergebern in den kommenden Jahren.
Die Verwaltung und die ausführende Baufirma werden die Zeiten der Vollsperrung möglichst gering halten und die Anlieger entsprechend informieren. Für entstehende Unannehmlichkeiten während der Bauphase bittet die Stadtverwaltung um Verständnis.

Autor:

Lokalkompass Kreis Wesel aus Wesel

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