Update 3
Mord in Hattingen - Person wurde umgebracht - Polizei setzt Hubschrauber ein

Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Ermittler der Mordkommission dabei, sich einen "fotografischen Überblick" über das Gelände zu verschaffen, auf dem der Tote gefunden wurde.
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  • Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Ermittler der Mordkommission dabei, sich einen "fotografischen Überblick" über das Gelände zu verschaffen, auf dem der Tote gefunden wurde.
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Am Dienstagmittag wurde in einem Gebäude im Röhrkenweg ein 71-Jähriger tot aufgefunden. Da Notarzt und Rettungsdienst der Feuerwehr eine natürliche Todesursache nicht bestätigen konnte, wurden Polizei und Mordkommission tätig. Wie von der Staatsanwaltschaft Essen am Mittwoch dem STADTSPIEGEL bestätigt wurde, verstarb der Mann nach massiver Gewalteinwirkung gegen seinen Kopf.

Ein 68-Jähriger Hattinger, der seinen Bekannten abholen wollte, fand diesen um 11.50 Uhr in seinem Haus im Röhrkenweg tot auf. Die Begleitumstände des Auffindens dieser leblosen Person veranlassten Rettungsdienst und Notarzt, die Polizei einzuschalten.

Die ersteintreffenden Polizeikräfte wurden dann von den Spezialkräften der Mordkommission aus Hagen unterstützt, die auch die Ermittlungen übernahmen. Am späten Nachmittag traf dann noch ein Rechtsmediziner am Tatort ein. Der gesamte Bereich wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt.

Polizei sucht Zeugen
Wie die Staatsanwaltschaft inzwischen nach ersten Ermittlungen bestätigte, hielt sich der Mann noch am Montagabend mit mehreren Gästen im Garten seines Hauses auf. Gegen 22 Uhr verabschiedete er sich von seinen Gästen, was dann genau geschah, ist bisher noch unklar.

Anwohner gaben an, dass sie zwischen 22 und 23 Uhr eine männliche Person mit Taschenlampe in der Nähe des Hauses beobachtet haben, die sich in Richtung Wald bewegte.

  • Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise geben können, die zur Klärung des Geschehens beitragen können. Wer in der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen zu Personen oder zu ungewöhnlichen Umständen gemacht hat, wird gebeten sich bei der Polizei zu melden. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Anwohner, die auf ihre in der Nähe befindlichen Gartengrundstücke wollten, mussten am Dienstag erst die Tatortermittlungen der Mordkommission abwarten. Einem weiteren Anwohner wurde aber ermöglicht, seine hinter dem Tatort auf einem weiteren Grundstück untergebrachten Tiere zu füttern.

Ein Bekannter des Toten berichtete dem STADTSPIEGEL vor Ort, dass er noch am Vortag mit diesem unterwegs war und dieser sich bester Gesundheit erfreute. Abends hatte man noch ein Bier getrunken.

Einem weiteren Anwohner, der die Katzen des Getöteten bei dessen Abwesenheit immer versorgte, hatte der Tote erzählt, dass er bedroht worden sei. Vor den Corona-Beschränkungen, so dieser Anwohner, sollen sich regelmäßig auf dem abseits gelegenen Grundstück am Wochenende Verwandte mit dem nunmehr Getöteten zum Grillen getroffen haben.

Die gemeinsamen Ermittlungen der Mordkommission Hagen zusammen mit der Staatsanwaltschaft Essen laufen auf Hochtouren. Der Tote wurde am Abend in die Gerichtsmedizin überführt, da, so Polizei-Pressesprecherin Sonja Wever, die genaueren Todesumstände durch eine Obduktion geklärt werden müssen. Inzwischen wurde bestätigt, dass massive Gewalteinwirkung gegen seinen Kopf den Tod herbeiführte.

Im Jahre 2019 gab es im Bereich der Kreispolizeibehörde Schwelm (KPB) vier Tötungsdelikte, die alle aufgeklärt werden konnten.

Am Mittwoch Vormittag setzte die Polizei über dem Gelände einen Hubschrauber ein, der die Ermittler dabei unterstützen soll, sich einen umfassenden "fotografischen Überblick" am Tatort zu verschaffen.

Der STADTSPIEGEL berichtet weiterhin.

Autor:

Hans-Georg Höffken aus Hattingen

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