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„Vorzeitige Extraschicht“ für THW, Feuerwehr und DLRG

Zwei THW-Kräfte nehmen die verlegten Schlauchleitungen zurück, die sauerstoffreiches Wasser in die Teiche geleitet hatten.
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  • Zwei THW-Kräfte nehmen die verlegten Schlauchleitungen zurück, die sauerstoffreiches Wasser in die Teiche geleitet hatten.
  • hochgeladen von Hans-Georg Höffken

Es war wettermäßig ein heißer Tag auch für die Hattinger Kräfte von THW, Feuerwehr und DLRG. Selten waren an diesem Samstag so viele Menschen und Ausflügler an der Ruhr anzutreffen. Während die Kräfte des Hattinger-THW Maßnahmen gegen Fischsterben unternahmen, absolvierten die Feuerwehrfrauen und -männer der Hauptwache eine Bootsausbildung auf der Ruhr. Die Aufsichtskräfte des DLRG Hattingen/Blankenstein sorgten saisonbedingt für die Sicherheit aller „Wasserausflügler“.

Am Freitag forderte die Stadt Hattingen im Rahmen der Amtshilfe das örtliche THW an. Der Sauerstoffgehalt in den Teichen auf dem früheren Hüttengelände drohte zu kippen. Zahlreiche tote Fische schwammen bereits in den Randbereichen. 23 Hattinger THW-Helfer rückten aus, installierten eine Pumpe in den Gewässern der Ruhr und verlegten teils unterirdisch in vorhandenen Kanälen eine Schlauchleitung zu den Teichen. "Das war ein riesiger Kraftakt" sagte THW-Pressesprecher Kevin Brune.

5 Millionen frisches Wasser in die Teiche
Minütlich wurden dann zwischen 5.000 bis 8.000 Liter Wasser in die Teiche gepumpt, insgesamt über 5 Millionen Liter frisches Wasser.

Auch in der Nacht zum Samstag ging die Aktion weiter. 4 THW-Kräfte bewachten die ganze Nacht diese "Sauerstoff-Aktion". Am Samstagmorgen waren die Teiche mit frischem Wasser gefüllt.

Hauptamtliche Feuerwehrkräfte frischen Boots-Ausbildung auf
Zeitgleich mit den THW-Kräften traf dann an der Ruhr die Tagesschicht der Hauptwache der Feuerwehr ein. Die Feuerwehrfrauen und -männer absolvierten eine Boots-Ausbildung. "Das machen wir regelmäßig, damit wir im Ernstfall wirkungsvoll helfen können und damit jeder Handgriff sitzt", sagte die diensthabende Einsatzleiterin Jutta Dincá.

Die Feuerwehrkräfte hatten gerade ihr erstes Boot zu Wasser gelassen als dann auch noch die Kräfte der Wasserrettung der DLRG Hattingen/Blankenstein eintrafen.

Vom 1. Mai bis Ende September übernehmen die Kräfte des DLRG an Feiertagen und am Wochenende die Aufsicht auf der Ruhr. Rund 500 Mitglieder zählt allein der gemeinnützige Verein DLRG Hattingen/Blankenstein mit einem breitgefächerten Angebot. Davon sind etwa 40 Aktive operativ tätig.

THW, Freiwillige Feuerwehr und DLRG würden sich weiterhin über neue ehrenamtliche Bewerber freuen, die sich aktiv mit für die Sicherheit engagieren wollen.

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