Hattingen: Anette Christiani, Schulleiterin des Gymnasiums Waldstraße, ist Lehrerin aus Leidenschaft

Anette Christiani, Schulleiterin des Gymnasiums Waldstraße, an ihrem Schreibtisch. Neben ihren Leitungsaufgaben an der Schule unterrichtet die 54-Jährige nach wie vor leidenschaftlich gern.  Foto: Groß
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  • Anette Christiani, Schulleiterin des Gymnasiums Waldstraße, an ihrem Schreibtisch. Neben ihren Leitungsaufgaben an der Schule unterrichtet die 54-Jährige nach wie vor leidenschaftlich gern. Foto: Groß
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(von Jan Schernewski)

Seit dem 5. Mai ist Anette Christiani Nachfolgerin von Rolf Tiemann als Schulleiterin des Gymnasiums Waldstraße. Sie bezeichnet sich selbst als Lehrerin aus Leidenschaft. Dem STADTSPIEGEL gegenüber stand die Rektorin jetzt Rede und Antwort.

„Ich wollte schon immer Englisch studieren. Ich liebe diese Sprache und möchte sie auch anderen Menschen vermitteln. Daher stand für mich fest, Lehrerin zu werden“, erklärt Anette Christiani lächelnd.
Bevor sie jedoch beim Gymnasium Waldstraße Schulleiterin wurde, arbeitete sie am Helene-Lange Gymnasium in Dortmund neben dem Lehrberuf auch noch als Oberstufenkoordinatorin. Ihre Stärken sieht Anette Christiani im Strukturieren von Dingen. Außerdem kann sie sehr gut mit Menschen umgehen, findet sie.
An ihre jetzige Schule ist sie aufgrund ihres Wunsches gewechselt, Schulleiterin zu werden: „Ich habe mich nach einer freien Stelle umgesehen und die am Gymnasium Waldstraße war einfach perfekt.“ Nicht zuletzt wegen der historischen Schule selbst: „Die erinnert mich sehr an meine eigene Schulzeit in so einem ähnlichen Gebäude. Und die Chemie in einem Gespräch mit der stellvertretenden Schulleiterin Cornelia Bering hat einfach gestimmt“, erinnert sich die Mutter von zwei Kindern. Als sie die „nette Atmosphäre“ in der Schulkonferenz kennenlernte, war sie vollends überzeugt. „So bin ich nach Hattingen gekommen und fühle mich hier sehr wohl und gut aufgenommen“, erklärt sie.
Am Gymnasium Waldstraße hat sich die Rektorin noch viele Ziele gesetzt, die möglichst bald erreicht werden sollen. Nachdem sie erfolgreich für die Einführung der Fremdsprache Spanisch in der Oberstufe gekämpft hat, denkt Anette Christiani auch über einen Ausbau des Auslandsaustausches nach – ein Bereich, der ihr wichtig ist. „Einen Neubau für den Chemie-Unterricht sowie neue Klassenräume würde ich mir wünschen, wenn ich dürfte“, blickt die Schulleiterin in die Zukunft, auch im Hinblick auf die künftige Dauer der Schulzeit. Denn: Von acht Jahren Gymnasium soll der Weg zum Abitur an der „Waldstraße“ wieder auf neun Jahre klettern. Das hat eine Abstimmung ergeben. „Die Schule muss auf den Umstieg von G8 zurück auf G9 vorbereitet werden.“

Digitale Zukunft für die Pennäler der Waldstraße

Außerdem soll auch die Digitalisierung nicht an Hattingen vorbei ziehen. Die Rektorin plant in dieser Hinsicht eine Modernisierung der Einrichtung, damit eine digitale Zukunft für die Schüler gewährleistet ist.
Das wird wie bei vielem anderen nicht ganz ohne die Hilfe von Sponsoren und anderen Unterstützern gehen. Daher möchte die Rektorin weiterhin außerschulische Partner für die Schule gewinnen wie das Unternehmen BP, das vor kurzem eine Spende für die Fachschaft Chemie bereitgestellt hat.
„Verwaltung und Personalentwicklung sind zudem wichtige Aufgaben, die ich bewältigen muss. Aber auch die Konzeptentwicklung zählt dazu“, plaudert die Rektorin aus dem Nähkästchen. Außerdem will sie mit den Eltern der Schüler weiterhin eng zusammenarbeiten.
Neben ihren Leitungsaufgaben am Gymnasium Waldstraße unterrichtet die 54-Jährige nach wie vor leidenschaftlich gern. Neben Englisch – in diesem Fach lehrt sie beispielsweise in einem Leistungskurs der Oberstufe - gibt sie katholische Religion, allerdings aus Zeitgründen nicht an dieser Schule. „Ja, auf jeden Fall“, antwortet Anette Christiani auf die Frage, ob sie noch einmal Lehrerin werden würde. „Ich habe immer noch Lust zu unterrichten und auch die Arbeit als Schulleiterin macht mir viel Spaß.“ Sie bezeichnet ihren Beruf als sehr abwechslungsreich und kommunikativ. „Ich freue mich sehr, wenn sich Schüler entscheiden, selbst Lehrer zu werden. So habe ich das Gefühl, die Freude am Beruf weitergegeben zu haben“, erklärt die engagierte Schulleiterin, die auch zu ihren Schwächen steht: Englische Walker Chips... „Ich freue mich sehr, wenn sich Schüler entscheiden, selbst Lehrer zu werden. So habe ich das Gefühl, die Freude am Beruf weitergegeben zu haben.“

Anette Christiani, Schulleiterin des Gymnasiums Waldstraße, an ihrem Schreibtisch. Neben ihren Leitungsaufgaben an der Schule unterrichtet die 54-Jährige nach wie vor leidenschaftlich gern.  Foto: Groß
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