Gewerbe- und Landschaftspark: Verkauf an die Stadt für einen Euro durch Kunstverein und Sponsoren
Hattingen hat acht neue Eisenmänner

Männer, Eisenmänner und eine Frau: (v.l.) Holger Kost (Sponsor und Geschäftsführender Gesellschafter der Spedition Kerkemeier), Walter Ollenik (Förderverein Stadtmuseum), Peter Damm (Sponsor, Architekten RDS Partner), Fritz Kost (Spedition Kerkemeier), Delia Elisa Pätzold, (Betriebsassistenz LWL-Industriemuseum Henrichshütte), Bürgermeister Dirk Glaser und Hellmut Lemmer (Initiator der Kunstaktion und mit dem polnischen Künstler befreundet).    Foto: Groß
  • Männer, Eisenmänner und eine Frau: (v.l.) Holger Kost (Sponsor und Geschäftsführender Gesellschafter der Spedition Kerkemeier), Walter Ollenik (Förderverein Stadtmuseum), Peter Damm (Sponsor, Architekten RDS Partner), Fritz Kost (Spedition Kerkemeier), Delia Elisa Pätzold, (Betriebsassistenz LWL-Industriemuseum Henrichshütte), Bürgermeister Dirk Glaser und Hellmut Lemmer (Initiator der Kunstaktion und mit dem polnischen Künstler befreundet). Foto: Groß
  • hochgeladen von Roland Römer

Die Hattinger Spedition Kerkemeier hat acht starke Männer von jeweils 2,30 Metern Größe aus Eisen von Polen nach Hattingen geholt. Drei "Kollegen" von ihnen, ebenfalls geschaffen von dem bedeutenden polnischen Bildhauer Zbigniew Fraczkiewicz, stehen bereits seit Mitte der 90er Jahre exponiert an der historischen Stadtmauer und sorgen wegen ihrer Nacktheit für großes Interesse und Diskussionen.

Nunmehr ist es mit Hilfe des Kunstvereins und Hattinger Sponsoren - weitere werden gesucht - gelungen, noch acht der Eisenmänner nach Hattingen zu holen.
Im Moment lagern die Figuren bei der Hattinger Spedition Kerkemeier, die den Transport aus Polen kostenlos übernommen hat. Der Kunstverein beabsichtigt, die acht neuen Eisenmänner der Stadt zum symbolischen Preis von einem Euro zu überlassen.
Zur Erinnerung: Im Jubiläumsjahr 1996 gab es eine Ausstellung des Hattinger Kunstvereins mit zwölf Skulpturen „Eisenmänner“ von Zbigniew Fraczkiewicz, die auf dem Gelände des Gewerbe- und Landschaftsparks Henrichshütte aufgestellt waren. Seinerzeit war es ebenfalls auf Initiative des Kunstvereins gelungen, drei dieser Skulpturen anzukaufen. Sie stehen inzwischen an der Stadtmauer am Bruchtorturm, anfangs heiß diskutiert, mittlerweile zum Stadtbild gehörend und allein schon touristisch gesehen ein Alleinstellungsmerkmal für Hattingen und ein häufiges Foto-Motiv.

Die Eisenmänner sind beliebt als Foto-Motiv

Die acht "neuen" Skulpturen sollen als Symbol der einstigen Stahlstadt Hattingen und des Hüttenkampfs auf dem Gelände des Gewerbe- und Landschaftsparks Henrichshütte in etwa an der gleichen Stelle wie seinerzeit 1996 im Rahmen der damaligen Ausstellung aufgestellt werden. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Aufstellung der Eisenmänner auch touristisch eine weitere Attraktion für Hattingen darstellen wird.
Wann genau die Aufstellung auf dem Weg zwischen den Teichen und dem Industriemuseum erfolgen wird, steht noch nicht fest. Sie sollen aber bis zum Frühjahr endgültig dort auf ihren Betonsockeln stehen.

Autor:

Roland Römer aus Hattingen

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