Hattingen hat Geschichte
„Zweimal Sperrsitz bitte“ – Museum im Bügeleisenhaus ab Samstag wieder geöffnet

Das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Bügeleisenhaus beherbergt das Museum des Heimatvereins Hattingen/Ruhr e.V.
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  • Das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Bügeleisenhaus beherbergt das Museum des Heimatvereins Hattingen/Ruhr e.V.
  • hochgeladen von Hans-Georg Höffken

Nach der Winterpause öffnet ab dem 4. Mai das Museum des Heimatvereins Hattingen/Ruhr e.V. wieder im Bügeleisenhaus samstags, sonntags und an allen Feiertagen von 15 bis 18 Uhr.

Die Freude war Lars Friedrich, dem Vorsitzenden des Heimatvereins Hattingen/Ruhr e.V., anzumerken. Sechs Monate Arbeit liegen hinter ihm und zahlreichen Ehrenamtlichen. Mit Hilfe der Sponsoren Stadtwerke Hattingen, Sparkasse Hattingen und Volksbank Sprockhövel wurde es dem Heimatverein ermöglicht, in diesem Jahr ab dem 4. Mai so viele Ausstellungen wie noch nie in den Räumen des Bügeleisenhauses zu präsentieren.

Kino in Hattingen, Hattingen im Kino
Die Besucher erhalten beim Eintritt eine Kinokarte alter Art. Diese führt zur Sonderausstellung „Zweimal Sperrsitz, bitte!“. Die Ausstellung, die vom NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung gefördert wurde, stellt die Geschichte der heimischen Kinos in den Mittelpunkt. Die zahlreichen bewegenden Jahre der Hattinger Lichtspielhäuser wecken bei den Besuchern viele Erinnerungen. Ausstellungsbesucher nehmen Platz in Kinosesseln der alten Lichtspielhäuser und stöbern in historischen Fotos, Filmillustrierten und Eintrittskarten.

Sagen rund um Hattingen
Familien können sich auf Spurensuche nach „sagenhaften Figuren“ aus Hattingen begeben, die uns schon seit Generationen verzaubern. Was hat es mit dem Mönch Woldus, der Seherin Veleda und dem Bauernmädchen Roswitha auf sich? Wer war die Mühlenghexe aus dem Rauendahl?

Fünf mal fünf
25 Ausstellungskisten mit besonderen Objekten werden für die Besucher aus dem Museumsmagazin geholt. „Einige Exponate davon wurden noch nie ausgestellt und werden die Besucher verblüffen“, ist sich Lars Friedrich sicher.

Die Cahns
Eine weitere Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte der jüdischen Familie Cahn, die von 1856 bis 1938 eine Metzgerei in der Altstadt führte. Vier der sieben Kinder der Familie wurden von den Nationalsozialisten ermordet.

Eintausend Kraniche in Hattingen
Parallel zur Sonderausstellung "landeten" 1.000 Kraniche im Museum im Bügeleisenhaus. Das Kunstprojekt aus recycelten Atlanten und Straßenkarten von Birgit Ebbert geht auf eine japanische Sage zurück: Wer 1.000 Papierkraniche faltet, der hat einen Wunsch frei. Der Wunsch von Lars Friedrich war beim Pressegespräch schon zu erkennen, dass nämlich möglichst viele Besucher in das Museum des Heimatvereins im Bügeleisenhaus kommen. Die 2 Euro Eintritt sind es wert.

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