Bochumer Taube in Hattingen
Getretene Taube "Andu" hatte auch eine Kugel im Flügel - jetzt flugunfähig

Archivbild Höffken : Eine Hattinger Stadttaube am 29.7.2020
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  • hochgeladen von Hans-Georg Höffken

Der STADTSPIEGEL berichtete am 29. Juli über die Verurteilung eines 81-Jährigen aus Hattingen zu einer Geldstrafte von 600 Euro wegen Tierquälerei. Mitte Januar 2020 hatte der Verurteilte unter den Augen von Mitarbeitern des Ordnungsamtes in der Hattinger Innenstadt eine Taube getreten und dabei verletzt. Wir hatten zugesagt, über das weitere Schicksal dieser Taube zu berichten. Die Berichterstattung erzeugte großes überörtliches Interesse, auch der WDR berichtete darüber.

Jetzt erreichte uns dazu eine Stellungnahme des gemeinnützigen Vereins Stadttauben Bochum e.V..
„Die getretene Taube war ein ehemaliger Pflegling von uns mit Namen Andu. Er wurde mit einer Beinverletzung eingesammelt und gesund gepflegt. Wir beringen unsere Pfleglinge, wenn sie wieder zurück zum Fundort gebracht werden nach Genesung. Auf den Ringen steht eine Telefonnummer und wir hoffen dadurch, benachrichtigt zu werden, wenn die Taube nochmal verletzt gefunden wird. Für Stadttauben nehmen Tierarztbesuche oft kein gutes Ende, denn sie werden in vielen Fällen eingeschläfert, wenn man sie da einfach hinbringt. Durch den Ring steigt also ihre Überlebenschance, denn wir werden dann kontaktiert und können die Tauben abholen und / oder die Übernahme der Rechnung für die Behandlung zusichern und uns als Pflegestelle anbieten. Eine "Niemandstaube" hat diese Chance nicht.
Im Fall von Andu bekamen wir im Januar einen Anruf von sehr netten Mitarbeitern des Hattinger Ordnungsamts, die uns mitteilten, dass "unsere" Taube vor ihren Augen getreten wurde und nun beim Tierarzt ist zur Behandlung. (…)

Luftgewehrkugel steckte in der Taube

Beim Tierarzt wurde Andu geröngt und es stellte sich raus, dass in ihrem Flügel ein Diabologeschoss steckte. Er wurde also vorher schon angeschossen und war deshalb flugunfähig am Boden, als der Rentner ihn bemerkte und zutrat. ( ….)

Wir sind froh, dass der Pechvogel noch lebt und Andu genießt sein Leben in einer unserer Handicapvolieren".

Autor:

Hans-Georg Höffken aus Hattingen

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