Update1: Hilfe für Flutopfer in Hattingen
Sparkasse Hattingen spendet 100.000 Euro - Auch NRW stellt Geld zur Verfügung

Die Sparkasse Hattingen hat für die Stadt Hattingen ein Spendenkonto eingerichtet und 100.000 Euro als Erstspende bereits auf dieses Konto überwiesen. Mit diesem Geld soll durch die Stadt Flutopfern in Hattingen schnell geholfen werden. Vom Hochwasser Betroffene können über die Stadt Hattingen auch beim Land-NRW Hilfsgelder beantragen.

Vor gut einer Woche haben Jahrhundert-Regenfälle große Landstriche und auch Bereiche in Hattingen verwüstet. Die Bestürzung über die Auswirkungen dieses Unwetters war und ist immer noch groß.
Auch in Hattingen hat das Hochwasser für viele Menschen verheerende Folgen hinterlassen. Die Stadt Hattingen hat nun bei der Sparkasse Hattingen ein Spendenkonto eingerichtet, um Flutopfern finanziell unter die Arme zu greifen.

Manche haben fast alles verloren

„Die teils katastrophalen Ausmaße sind erst während der Aufräumarbeiten sichtbar geworden, nachdem das Wasser zurückgegangen war“, sagt Bürgermeister Dirk Glaser. „Einige haben ihr gesamtes Eigentum durch das Wasser verloren und mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Wir möchten gerne schnell und unbürokratisch helfen.“
Die Sparkasse Hattingen hat sich spontan entschieden, mit einer ersten Spende in Höhe von 100.000 Euro voranzugehen. Der Verwaltungsratsvorsitzende Achim Paas und der Vorsitzende des Vorstands, Mathias Dörr, waren sich sofort einig, damit ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit zu setzen. Beide hoffen nun auf weitere Spenden von nicht betroffenen Unternehmen und privaten Haushalten.

Zeitnah und unbürokratisch

Die Stadt beginnt ab sofort und auch an diesem Wochenende schon mit der Auszahlung erster Hilfen. Wer von einem akuten Verlust der Wohnung oder der kompletten Wohnungseinrichtung betroffen ist, wendet sich bitte an:

  • E-Mail: freiwillig@hattingen.de oder
  • Tel.: (02324) 204 4700 (ab Montag erreichbar)

Zusätzlich steht die Stadt im Kontakt mit vielen Betroffenen und veranlasst auf diesem Weg, dass die Spendengelder dort ankommen, wo sie benötigt werden. Die Spendengelder sollen den betroffenen Menschen, die besonders unter dem Hochwasser zu leiden haben, zeitnah und als unbürokratische Hilfe dienen.
Sollten die gesammelten Spendengelder nicht vollends für die Hochwasserhilfe benötigt werden, sollen diese ehrenamtlichen und sozialen Projekten in Hattingen zu Gute kommen.

  • Kontoinhaber: Stadt Hattingen
  • IBAN: DE87 4305 1040 0000 391 391
  • Verwendungszweck: Hochwasser Hattingen

NRW-Hilfe für Bürgerinnen und Bürger

Auch das Land NRW hat Soforthilfen zur Verfügung gestellt. Mit diesen Soforthilfen werden Bürgerinnen und Bürger unmittelbar unterstützt, die von existentieller Not betroffen sind. Zusätzlich zu einem Sockelbetrag von 1.500 Euro pro Haushalt stehen für jede weitere Person aus dem Haushalt 500 Euro bereit. Insgesamt werden an einen Haushalt maximal 3.500 Euro aus Geldern des Landes ausgezahlt.
So wird eine erste finanzielle Überbrückung ermöglicht, um eine vorübergehende akute Notlage bei der Unterkunft oder bei der Beschaffung von Haushaltsgegenständen finanziell zu bewältigen. Hierzu leistet die Soforthilfe einen ersten wichtigen Beitrag. Diese Billigkeitsleistungen können natürliche Personen erhalten, die ihren Wohnsitz in einer der betroffenen Regionen in den Regierungsbezirken Arnsberg, Düsseldorf oder Köln haben und durch das Unwetter Schäden erlitten haben.

Antrag im Rathaus abgeben

Die Auszahlung wird rasch und unbürokratisch über die Städte und Gemeinden erfolgen - gegebenenfalls unter Hilfestellung der Kreisverwaltungen. Ziel ist es, dass ab sofort die Anträge gestellt und spätestens Anfang der kommenden Woche die Soforthilfen ausgezahlt werden können. Ein Anspruch auf Gewährung einer Billigkeitsleistung besteht nicht. "Die Anträge auf Auszahlung von Geldern, die das Land NRW bereitstellt, können auch im Rathaus abgegeben werden, wenn die Betroffenen diese Anträge nicht direkt schon unseren Mitarbeitern*innen vor Ort mitgegeben haben", sagte Pressesprecherin Jessica Krystek auf Nachfrage zum STADTSPIEGEL.

Autor:

Hans-Georg Höffken aus Hattingen

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