EN-Kreis stockt Förderung für Frauenberatung auf
Frauen aus der Krise helfen

Andrea Stolte und Marion Steffens sind auf Einladung von Landrat Olaf Schade und Fachbereichsleiterin Astrid Hinterthür ins Kreishaus gekommen, um für die Frauenberatung EN die neue Leistungs- und Vergütungsvereinbarung zu unterzeichnen.
  • Andrea Stolte und Marion Steffens sind auf Einladung von Landrat Olaf Schade und Fachbereichsleiterin Astrid Hinterthür ins Kreishaus gekommen, um für die Frauenberatung EN die neue Leistungs- und Vergütungsvereinbarung zu unterzeichnen.
  • Foto: EN-Kreis
  • hochgeladen von Mirella Turrek

Mehr als 2000 Beratungsgespräche mit Frauen und Mädchen in Notsituationen in einem Jahr: Allein diese Zahl aus dem Bericht 2019 der Frauenberatung EN zeigt, wie wichtig ihre Arbeit im Kreisgebiet ist. Damit sie fortgesetzt werden kann, hat der Ennepe-Ruhr-Kreis die Förderung der Beratungsstelle nun verlängert und aufgestockt.

Häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung, Stalking, Trennung, Sorgerechtsfragen, Existenzsicherung und und und - die Liste der Themen, zu denen die Mitarbeiterinnen der Frauenberatung EN beraten und unterstützen, ist lang. Sie helfen den Frauen, ihre akute Krise zu überwinden, ihre innere Stabilität wiederzufinden und die Kraft für einen Neuanfang aufzubringen.

Enge Zusammenarbeit mit dem Frauenhaus

Die Beratungsstelle arbeitet dabei eng mit dem Frauenhaus, den Anlaufstellen für Opfer sexuellen Missbrauchs und weiteren Einrichtungen zusammen, um die Frauen in ihrer individuellen Notsituation umfassend unterstützen zu können. Darüber hinaus macht sie Angebote zur Prävention, unter anderem an Schulen, hält Vorträge und leitet Fortbildungen. Sie erstellt Informationsmaterial und organisiert Veranstaltungen, um über Gewalt gegen Frauen zu informieren und auf Hilfsangebote hinzuweisen.

"Frauen helfen Frauen EN"

Der Ennepe-Ruhr-Kreis unterstützt die vom Verein "Frauen helfen Frauen EN" getragene Frauenberatung bereits seit 1998. Weil der Beratungsbedarf in den vergangenen Jahren zugenommen hat und die Probleme vieler Frauen komplexer geworden sind, ist auch der Finanzbedarf der Beratungsstelle gestiegen.
Damit die Frauenberatung EN auch weiterhin umfassend beraten und unterstützen kann, hat der Kreistag einer neuen Leistungs- und Vergütungsvereinbarung zwischen Kreis und Verein zugestimmt. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von zwei Jahren und sieht, in Ergänzung zu Mitteln des Landes, eine Förderung durch den Kreis in Höhe von 95.000 Euro für 2021 und 96.000 Euro für 2022 vor.

Kontakt

In Schwelm ist die Frauenberatung EN in der Markgrafenstraße 6 erreichbar, Telefon 02336/4759091, in Hattingen in der Talstraße 8, Telefon 02324/38093050, und in Witten in der Augustastraße 47, 02302/52596. Außerdem können die Mitarbeiterinnen per E-Mail kontaktiert werden: info@frauenberatung-en.de. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.frauenberatung-en.de.

Autor:

Lokalkompass Hattingen aus Hattingen

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