Lebensretter im Holschentor

Sie übergaben jetzt den lebensrettenden Defibillator im Bürgerhaus am Holschentor: Achim Paas, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion (mitte), die stellvertretenden Vorsitzenden Sabine Radtke und Carsten Bäcker (hinten). Mit im Bild: Andreas Gehrke, Leitung Holschentor.    Foto: Stadt Hattingen
  • Sie übergaben jetzt den lebensrettenden Defibillator im Bürgerhaus am Holschentor: Achim Paas, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion (mitte), die stellvertretenden Vorsitzenden Sabine Radtke und Carsten Bäcker (hinten). Mit im Bild: Andreas Gehrke, Leitung Holschentor. Foto: Stadt Hattingen
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SPD-Fraktion spendiert dem Bürgerhaus einen Defibrillator

Jetzt hängt auch einer im Holschentor: Ein Defribillator, der im Ernstfall Leben retten kann. Ein Geschenk der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Hattingen macht es möglich, dass nun Zentrum für bürgerschaftliches Engagement, an der Talstraße im Notfall Hilfe geleistet werden kann.
Der "Defi", den die Fraktionsspitze jetzt übergab, ist sogar einer, der mit den Helfern spricht und genaue Anweisungen gibt. So muss niemand Angst haben, beim Helfen Schaden anzurichten.
Manchmal entscheiden Minuten über Leben und Tod. So, wenn das Herz in eine lebensgefährliche Rhythmusstörung gerät und ein Defibrillator mittels Elektroschocks den normalen Herzrhythmus wieder herstellen kann.
Voraussetzung für den Erfolg der Schockbehandlung ist der rechtzeitige Einsatz des Defibrillators. Denn mit jeder Minute, die vergeht, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um bis zu zehn Prozent. Schon nach drei Minuten setzt ein Absterben der Gehirnzellen ein. Es kommt also auf jede Minute an. Entscheidend ist demnach, dass im entsprechenden Moment ein Defibrillator zur Hand ist und es jemanden gibt, der ihn bedienen kann.
Der "Defi", der jetzt im Holschentor hängt, ist nach dem Einschalten selbsterklärend. Per Sprachausgabe gibt das Gerät dem Benutzer genaue Anweisungen, was er zu tun hat. Es fordert den Benutzer auf, die zwei Klebeelektroden am Patienten anzubringen, schreibt selbständig ein EKG und wertet aus, ob ein Elektroschock nötig ist. Entsprechend gibt es dem Benutzer weitere Anweisungen. Er kann dann den Elektroschock über einen Knopfdruck auslösen. Zu diesem Zeitpunkt darf keine Person den Patienten berühren. Trotzdem sollte natürlich vor der Benutzung der Notruf 112 abgesetzt werden.

Autor:

Roland Römer aus Hattingen

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