Politiker scheffeln viel Geld! Da ergibt sich die Frage nach der eigentlichen Arbeit.

Seit der letzten Bundestagswahl haben MdB`s mindestens 18 Millionen dazuverdient. Da veröffentlichte das Internetportal "abgeordnetenwatch.de" dieser Tage in einer Presseerklärung. Man vermutet sogar, dass wegen intransparenten Veröffentlichungspflichten weitere Millionenbeträge im Dunkeln bleiben. Außerdem bleibt bei vielen Abgeordneten die Herkunft des Geldes im Dunkeln.
Abgeordnete haben Diäten von jährlich 112.000 Euro im Jahr, derzeit 9327 Euro pro Monat.
Aber, Stephan Harbarth (CDU) kassierte von einer Anwltskanzlei seit der letzten Bundestagswahl mindestens 1025.000 Euro.
Dagmar Wöhrl (CSU) hat in dieser Periode 623.000 Euro gemeldet. Sie sitzt im meheren Aufsichtsräten, unter anderem im Verwaltungsrat der Schweizer Privatbank I.Safra Sarasin Ltd.
Peer Steinbrück (SPD) erhielt als Honorarredener und Buchautor mindestens 590000 Euro. Er will sein Mandat demnächst niederlegen.
Jeder vierte der 630 Parlamentarier verfügt über zusätzliche Einkünfte. Dadurch ergeben sich potentielle Interessenkonflikte. Häufig ist der Verbraucherschutz ein Konfliktthema.
Es ist schon seltsam, dass an der Spitze der Bezieher von Nebeneinkünften ausgerechnet drei Landwirte liegen. Philipp Graf (CSU) soll bis 2421000 Euro bis 2016 erhalten. Johannes Röhring (CDU) bekommt wahrscheinlich 2136500 Euro. Albert Stegemann (CDU) soll 1346000 Euro in 2016 bekommen.
An 7. Stelle der Liste steht Peer Steinbrück (SPD), der es bis Jahresende auf 1030000 Euro bringen soll.
Die Herkunft des Geldes muss nicht offengelegt werden.Werden Geldgeber offengelegt, geschieht das freiwillig. Dabei besteht die Fordeung nach völliger Offenlegung des Geldes, aber auch der Geldgeber. Letztere dürfen nicht mehr im Hintergrund bleiben.

Interessenten können die komplette Pressemeldung unter
www.abgeordnetenwatch.de
herunterladen.

Autor:

Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen

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