Besinnliches von Susanne Schade: "Königlicher Besuch"

Susanne Schade, Gemeindereferentin in St. Peter und Paul, Hattingen
  • Susanne Schade, Gemeindereferentin in St. Peter und Paul, Hattingen
  • hochgeladen von Roland Römer

Na, haben Sie auch schon „royalen“ Besuch in diesen Tagen bekommen? Nein, keine Sorge, Sie haben nicht den Besuch von Queen Elizabeth in Hattingen verpasst… Vielleicht haben Sie aber in den letzten Tagen Kinder auf der Straße getroffen, die mit bunten Mänteln und Kronen verkleidet, einem Sternträger und erwachsenen Begleitern unterwegs waren (und sind).
Die so genannten „Heiligen 3 Könige“ oder „Sternsinger“ ziehen durch Hattingen. Sie schreiben den Segen Gottes fürs Neue Jahr mit gesegneter Kreide an die Türen, sammeln Geld für Kinder in armen Ländern wie in Afrika und bekommen oftmals Süßigkeiten zugesteckt (die dann zum Abschluss der Aktion gerecht geteilt werden!)
In der Bibel ist von Weisen aus dem Morgenland die Rede, die einem besonderen Stern folgen und so das Jesuskind finden. Von Königen wird genau genommen in der biblischen Geschichte, auf die die Dreikönigsaktion zurückgeht, gar nichts erzählt, nur von Sternkundigen aus dem Osten, die gewohnte Wege verlassen und dem Gottessohn Jesus kostbare Geschenke bringen: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Kostbare und bedeutungsvolle Geschenke, wie sie nur Könige bringen könnten, hat man viele Jahrhunderte vor uns gedacht…
Vielleicht beeindruckt mich am meisten an dieser Geschichte der weisen Sterndeuter, dass sich jemand tatsächlich auf den Weg macht ins Ungewisse, nur einem Stern vertrauend…
Mir fällt am Beginn des neuen Jahres dazu die kurze Geschichte einer chinesischen Christin ein: „Ich sagte zu dem Engel, an der Pforte des neuen Jahres: ,Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegengehen kann!‘ Er antwortete: ,Gehe nur in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes! Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg.‘
Einen mutigen Beginn des Neuen Jahres (wenn Sie diese Zeilen lesen, haben wir ja einen potenziellen Weltuntergang schon überstanden) wünscht
Susanne Schade,
Gemeindereferentin in
St. Peter und Paul, Hattingen

Autor:

Roland Römer aus Hattingen

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