Besinnliches von Winfried Langendonk: "Segen spenden, Segen sein"

Winfried Langendonk, Pfarrer von St. Peter und Paul, Hattingen
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  • hochgeladen von Roland Römer

„Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gotteshand, wir wünschen euch ein gesegnetes Jahr: Caspar, Melchior und Balthasar.“

Wer kennt dieses Lied nicht aus Kindertagen. In den vergangenen Tagen waren wieder Tausende Kinder (330.000 in ganz Deutschland) unterwegs, um dieses oder ein anderes Lied oder einen Segensspruch den Menschen als Neujahrsgruß zu bringen.
Oft trafen sie auf offene Herzen und offene Hände. Manchmal wurde Ihnen auch die Tür vor der Nase zugeschlagen. Dennoch ließen sie sich nicht entmutigen. Sie spenden den Segen, mit Kreide geschrieben oder als Aufkleber.
Auf ihm steht 20 * C + M + B 15. Des Latein unkundige Menschen haben dies als Caspar, Melchior und Balthasar übersetzt, umrahmt von der jeweiligen Jahreszahl. Unsere Könige wissen: Es heißt: Christus mansionem benedicat. Christus segne dieses Haus. Dem Menschen wird etwas Gutes von Gott zugesprochen. (lat.: benedicere).
Kinder als Botschafter des Glaubens. Warum tun die Kinder das? Sie könnten doch auch gemütlich zu Hause sitzen und die Ferien genießen. Nein, sie spüren, dass sie etwas tun können, um mit ihren Freunden und Freundinnen die Welt ein Stück weit zu verändern. Sie besuchen Menschen. Vielleicht sind es Menschen, die sonst kaum Besuch bekommen. Sie wenden sich den Menschen zu. Oft bleibt ein kurzer Besuch bei den Menschen lange in Erinnerung. Sie bringen den Segen. Er tut den Menschen gut.
Und sie erbitten Spenden, damit Kindern in der Dritten Welt geholfen wird. Die Sternsingeraktion ist eine der größten Sozialaktionen in Deutschland.
Kinder helfen Kindern.
Als Beispielland gelten die Philippinen. In der Regel beschäftigen sich die Kinder im Vorfeld mit der Situation der Menschen im Beispielland. Sie sind dann sehr motiviert etwas zu verändern. Und nebenbei machen sie vielleicht mehr Hausbesuche als es der Pfarrer tut. Da wird das Christsein in besonderer Weise deutlich. Die Bot-schaft von der Geburt Jesu sollen alle Christen weitertragen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen gesegneten Sonntag.
Winfried Langendonk, Pfarrer von St. Peter und Paul, Hattingen

Autor:

Roland Römer aus Hattingen

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