Gymnasium an der Waldstraße in Hattingen wurde digital zertifiziert
Erneut "mint-freundlich"

Marcel Mertel und Sonja Will, die beiden MINT-Koordinatoren, freuen sich über die erneute Auszeichnung.
  • Marcel Mertel und Sonja Will, die beiden MINT-Koordinatoren, freuen sich über die erneute Auszeichnung.
  • Foto: Schule
  • hochgeladen von Mirella Turrek

Auch hier hinterließ Corona seine Spuren: "Statt im Rahmen einer feierlichen Zeremonie durften wir die Urkunde für die MINT-Rezertifizierung digital entgegennehmen", schmunzelt Marcel Mertel, einer der beiden Mint-Koordinatoren des Gymnasiums Waldstraße und selbst Biologie- und Chemielehrer.

MINT, die Abkürzung für "Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik" wird an der Traditionsschule groß geschrieben: Schon 2017 wurde man erstmals von der nordrhein-westfälischen Schulministerin Yvonne Gebauer als "mint-freundlich" ausgezeichnet. Diese Ernennung muss jedoch alle drei Jahre gerechtfertigt werden, indem man nachweist, dass man die strengen Bestimmungen nach wie vor erfüllt oder ausgebaut hat.
"Man braucht ein überdurchschnittliches MINT-Engagement im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Bereich, wie besondere MINT-Angebote. Dazu gehören bei uns Arbeitsgemeinschaften, die Roboter programmieren, das Wahlpflichtfach MINT, das ab der achten Klasse gewählt werden kann oder die kontinuierliche Teilnahme von Schülerinnen und Schülern an speziellen Wettbewerben", erklärt Sonja Will, die zweite Mint-Koordinatorin im Team.

Highlight ist der Mathe-Wettbewerb

Besonderes Highlight sei immer ein Mathe-Wettbewerb kurz vor den Weihnachtsferien, bei dem Schüler gegen Lehrer im Kopfrechnen antreten, ergänzt die Mathe- und Physiklehrerin. Aber sogar die Sommerferien wurden für die Teilnahme an einer "Corona-Lockdown-Mathe-Challenge" genutzt, bei der Schüler und Lehrer sich der spannenden Aufgabe stellten, möglichst viele mehr oder weniger knifflige Geometrieaufgaben in der App "Pythagorea" zu lösen.
Darüber hinaus gelang dank großzügiger Spenden die Anschaffung eines 3D-Druckers, der für die verschiedensten Zwecke eingesetzt wird. Drei Jahre habe man nun Zeit, sich viele MINT-Aktivitäten einfallen zu lassen, resumieren Will und Mertel, "aber dann hoffen wir auf eine erneute Rezertifizierung - trotz aller Begeisterung für die Technik nicht digital, sondern wieder persönlich in Düsseldorf."

Autor:

Lokalkompass Hattingen aus Hattingen

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