Corona-Impfungen im EN-Kreis
Update: Startschuss für Impfterminvergabe

Am 8. Februar soll der Startschuss für die Impfzentren im EN-Kreis fallen.
  • Am 8. Februar soll der Startschuss für die Impfzentren im EN-Kreis fallen.
  • Foto: Malteser
  • hochgeladen von Mirella Turrek

Am Montag, 25. Januar, 8 Uhr, ist es soweit: Die ab 80-Jährigen im Ennepe-Ruhr-Kreis können Termine für ihre Corona-Impfung im Impfzentrum in Ennepetal vereinbaren. Der Startschuss für den Betrieb des Impfzentrums ist für Montag, 8. Februar, angekündigt.

Für den Zeitraum Montag, 8. Februar, bis Sonntag, 4. April, stehen dem Ennepe-Ruhr-Kreis wöchentlich 1.264 Impfdosen zur Verfügung. Diese Information ist Teil des "vierten Erlasses zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19" des NRW Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Angekündigt war er ursprünglich für Donnerstag, im Schwelmer Kreishaus eingetroffen ist er am Freitagmittag.

Land kündigt wöchentlich 1.264 Impfdosen an

"Die im Erlass genannte Zahl macht es den Beteiligten im Ennepe-Ruhr-Kreis nun doch noch rechtzeitig möglich, auf der Grundlage von Fakten ab Montag mit der Terminvergabe für die ab 80-jährigen zu starten", zeigt sich Michael Schäfer, Leiter des Krisenstabs, erleichtert.
Im Vergleich zur ursprünglichen Planung bedeuten die wöchentlich 1.264 ein Weniger von 100 Impfdosen für die ab 80-jährigen. Zudem ist aktuell noch unklar, wie hoch die Zahl der Impfdosen sein wird, die über das jetzt angekündigte Kontingent hinaus für Beschäftigte des Rettungsdienstes und der ambulanten Pflege eingeplant werden können. Diese Information will das Ministerium zeitnah nachliefern.
Wiederholt werden im Erlass die bereits bekannten Fakten, dass bis zum 31. Januar ausschließlich Zweitimpfungen stattfinden und dass Krankenhäuser und vollstationäre Pflegeeinrichtungen ab dem 1. Februar wieder Impfstoff bestellen können.

40 von 44 Pflegeheimen sind erstgeimpft

Die letzten Wochen hätten auch im Ennepe-Ruhr-Kreis die These bestätigt, dass die Menge an Impfstoff zum limitierendem Faktor für die Impfgeschwindigkeit werde. "Seit dem Auftakt am 27. Dezember haben alle hier vor Ort Beteiligten zügig und effizient ihre Aufgaben erledigt und die Vorgaben der Landesregierung umgesetzt. So sind im Kreis Bewohner und Mitarbeiter von 40 der insgesamt 44 Pflegeheime erstgeimpft. Die notwendige zweite Impfung ist planmäßig angelaufen", so Schäfer. Die Erstimpfungen in den letzten vier Heimen sowie für Beschäftigte in den Krankenhäusern sei Anfang der Woche aufgrund des Mangels an Impfstoff vom Land gestoppt worden.

Ab Montag gilt neue Coronaschutzverordnung

Ab Montag gilt in Nordrhein-Westfalen eine neue Coronaschutzverordnung. Wesentlichste Änderung im Vergleich zu den bisher geltenden Vorgaben: In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften und in Arztpraxen ist das Tragen von medizinischer Masken unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstandes Pflicht. Als medizinisch gelten so genannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2.
Außerdem gilt ab Mittwoch: Home-Office soll Beschäftigten überall dort, wo es möglich ist und die Tätigkeiten es zulassen, angeboten werden. Dort, wo das Arbeiten in Präsenz weiter erforderlich ist und kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann, sind medizinische Masken künftig ebenfalls Pflicht Sie sollen den Beschäftigten von den Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Terminvereinbarung

Wer geimpft werden möchte, muss impfberechtigt sein und vorab einen Termin vereinbaren. In der ersten Phase sind dies Personen, die 80 Jahre oder älter sind. Auch im Ennepe-Ruhr-Kreis haben alle Impfberechtigten ein Anschreiben erhalten. Alle weiteren Impfberechtigten werden zum gegebenen Zeitpunkt informiert.
Die Terminvergabe erfolgt ab Montag, 25. Januar, 8 Uhr. Möglich ist dies online unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800/116 117 02 (täglich zwischen 8 und 22 Uhr).
Wer anruft, sollte Stift und Papier bereithalten, um Termin und weitere Informationen zu notieren. Die Terminvereinbarung können auch Angehörige oder Vertrauenspersonen übernehmen. Um einen vollständigen Impfschutz zu gewährleisten, sollte neben dem Termin für die Erstimpfung auch direkt einen weiteren Termin für die zweite Schutzimpfung vereinbart werden.

Autor:

Lokalkompass Hattingen aus Hattingen

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