Fußballergebisse vom ersten Mai-Wochenende

Hedefspor gegen SCO: Nachdem Nils Rosenbach Hedefs Afeez Yaya Ola an den Arm geschossen hatte, zeigte Schiri Marcel Hellier aus Gelsenkirchen zur Verblüffung vieler auf den Elfmeter-Punkt. Muhidin Ramovic scheiterte zwar zunächst an Selçuk Aydin, war dann aber im Nachschuss erfolgreich. Foto: Strzysz
  • Hedefspor gegen SCO: Nachdem Nils Rosenbach Hedefs Afeez Yaya Ola an den Arm geschossen hatte, zeigte Schiri Marcel Hellier aus Gelsenkirchen zur Verblüffung vieler auf den Elfmeter-Punkt. Muhidin Ramovic scheiterte zwar zunächst an Selçuk Aydin, war dann aber im Nachschuss erfolgreich. Foto: Strzysz
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(von Toni Bertrams)

15 Punkte aus den letzten fünf Spielen hat sich Trainer Lothar Huber gewünscht. Aus den ersten zwei Partien hat die TSG Sprockhövel alle sechs geholt – und steht jetzt in der Westfalenliga auf einem Oberliga-Aufstiegsplatz. Das Bezirksliga-Nachbarschaftsduell zwischen Hedefspor Hattingen und dem SC Obersprockhövel endete 1:1.

Westfalenliga, Gr. 2
TSG Sprockhövel – ASC 09 Dortmund 5:1, FSV Werdohl – TuS Ennepetal 0:1, FC Brünninghausen – TuS Heven 2:1, BV Brambauer-Lünen - SF Oestrich-Iserlohn 4:1, SuS Langscheid/Enkhausen – SG Wattenscheid 09 3:2, DSC Wanne-Eickel – DJK TuS Hordel 1:1, BV Westfalia Wickede – SpVgg Erkenschwick 2:6, TuS Eving-Lindenhorst – 1. FC Kaan-Marienborn 1:1. Spielfrei: SpVg. Olpe.

TSG Sprockhövel

„Das waren drei perfekte Tage“, sagte Lothar Huber. Zunächst erlebte der Trainer der TSG Sprockhövel, noch als 59-Jähriger, den 5:1 (2:1)-Erfolg seiner Mannschaft gegen den ASC 09 Dortmund, dann feierte er bei der Meister-Ehrung seiner Dortmunder Borussia seinen 60. Geburtstag, und am Sonntag sah er stolpernde Konkurrenz. Das Ergebnis ist, dass die TSG jetzt auf Platz fünf steht (44 Punkte, 44:37 Tore), einem sicheren Oberliga-Aufstiegsrang. Allerdings haben die einen Zähler schlechter platzierten Teams der DJK TuS Hordel und des BV Westfalia Wickede ein Spiel weniger absolviert.
„Ich hoffe mal, wenn man 60 wird, dass das auch lange anhält“, flachste der TSG-Coach. „Dann werden wir am Ende da stehen, wo wir hinwollten.“ Dabei blickt er schon auf die letzten Saisonpartien bei den Sportfreunden Oestrich-Iserlohn sowie gegen den BV Brambauer-Lünen und den TuS Ennepetal. „Da ist einiges machbar“, sagt er. „Und wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit gegen den ASC 09, sind wir auf einem guten Weg.“
Etwas zäh waren die ersten 45 Minuten gegen das Team aus Aplerbeck verlaufen. Dennoch führte die TSG nach einem ASC-Eigentor sowie dem Ausgleich durch Rafik Halim zur Pause mit 2:1. Sebastian Greitemann hatte nach einem Schuss von Raoul Meister in der 43. Minute abgestaubt. Nach dem Wechsel waren die Gastgeber dann die klar bessere Mannschaft, zumal sie auch konditionelle Vorteile hatten. Mit einem Doppelschlag sorgten Ferhat Uelker und Alexander Meister (Handelfmeter) für das 4:1 (75., 76.), ehe Co-Trainer Andrius Balaika den 5:1-Schlusspunkt setzte (84.).

Landesliga Niederrhein, Gr. 1
SpVg Schonnebeck – Sportfreunde Niederwenigern 3:1, DJK Arminia Klosterhardt – SV Burgaltendorf 3:3, SV Adler Osterfeld – SSV Sudberg 2:5, Cronenberger SC – TSV Ronsdorf 5:2, SC Velbert – SSVg 09/12 Heiligenhaus 1:0, Tgd. Essen-West – Vogelheimer SV 2:1, ESC Rellinghausen 06 – Rot-Weiss Essen II 0:1, FSV Vohwinkel – TSV Safakspor Oberhausen 0:0.

Sportfreunde Niederwenigern
Nach zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage hat es die Sportfreunde Niederwenigern mal wieder erwischt. „Aber die Leistung war okay“, sagte Trainer Jürgen Margref nach dem 1:3 (1:1) bei der SpVg Schonnebeck. Zwar hat der Tabellendrittletzte Tgd. Essen-West den Rückstand auf das SFN-Team (26 Punkte, 46:45 Tore) dank des 2:1 über den Vogelheimer SV auf zwei Zähler verkürzt, „aber wir haben alles selbst in der Hand“, sagt Jürgen Margref.
Zunächst machte der Tabellen-13. so weiter, wie er in den vergangenen Partien aufgehört hatte. „Wir haben kaum Tormöglichkeiten zugelassen“, berichtete der SFN-Coach – und das beim Tabellenzweiten. Besser noch: Nach 17 Minute verwertete Niklas Lümmer einen Eckball seines Bruders Fabian per Kopf zum 1:0. Ärgerlich war für Jürgen Margref dann, dass kurz vor der Pause das 1:1 fiel. „Da haben wir uns nicht clever angestellt“, sagte er. Lauritz Angerstein verteidigte schlecht, und im Strafraum ließ Tobias Tempel das Bein stehen: Elfmeter, Ausgleich.
Nach dem Wechsel hatten die Essener ein Übergewicht, das aber nicht drückend war. Und wer weiß, was passiert wäre, wenn Fabian Lümmers Pass angekommen und Niklas Lümmer nicht an Keeper Thomas Scholz gescheitert wäre? Kurz vor dem Ende mussten sich die Sportfreunde, denen Florian Machtemes (Blinddarm-Probleme) und Marcus John (Grippe) fehlten, dann vom Traum eines Punktes verabschieden. In der 86. Minute traf Schonnebeck zum 2:1 und kurz danach, als SFN-Torwart Daniel Paries unfreiwillig die Vorarbeit geleistet hatte, zum 3:1.

Bezirksliga, Gr. 14
Hedefspor Hattingen – SC Obersprockhövel 1:1, Geisecker SV – TuS Hattingen 1:1, TuS Esborn – TuS Ennepetal II 3:4, TSG Herdecke – FSV Gevelsberg 6:0, SC Berchum/Garenfeld – TuS Wengern 4:1, VfB Westhofen – VfB Schwelm 3:1. Spielfrei: ETuS/DJK Schwerte, CSV SF Linden.

Hedefspor Hattingen
SC Obersprockhövel

Peter Kursinski, der Trainer von Hedefspor Hattingen, muss sich daran gewöhnt haben, dass seltsame Entscheidungen gegen seine Mannschaft getroffen werden. Im Derby gegen den SC Obersprockhövel, das 1:1 (0:1) endete, war es in der 21. Minute so. Nachdem Nils Rosenbach Hedefs Afeez Yaya Ola an den Arm geschossen hatte, zeigte Schiri Marcel Hellier aus Gelsenkirchen zur Verblüffung vieler auf den Elfmeter-Punkt. Muhidin Ramovic scheiterte zwar zunächst an Selçuk Aydin, war dann aber im Nachschuss erfolgreich.
„Wir haben uns gegen die drohende Niederlage gewehrt“, sagte später Peter Kursinski. Nur drei Minuten nach dem Wechsel war dem Tabellenfünften (32 Punkte, 40:32 Tore) dank Yavuz Derin das 1:1 gelungen. Zwar hätten beide Teams dieses Spiel auch noch für sich entscheiden können. Letztlich aber blieb es bei dem gerechten Unentschieden. Und Uli Sieweke, der Coach des Tabellendritten aus Obersprockhövel (38 Punkte, 45:30 Tore), war froh, dass sich „meine Mannschaft nach der Niederlage gegen Herdecke zusammengerissen hat“.

TuS Hattingen
Im Kampf um einen Bezirksliga-Platz auch in der Saison 2012/13 hat der TuS Hattingen einen Zähler ergattert. „Wir haben jetzt zwei Auswärtsspiele in Folge nicht verloren. Damit bin ich zufrieden“, sagte Marius Kundrotas, der Spielertrainer des Tabellenelften (21 Punkte, 36:45 Tore), nach dem 1:1 (0:0) beim Geisecker SV.
Wie alle Teams, die diese Reise nach Schwerte antreten, hatten auch die Rot-Weißen Probleme mit dem Ascheplatz dort. Mit zunehmender Spieldauer meisterten sie diese jedoch und erspielten sich gute Möglichkeiten. Da wären wir schon beim Manko: Die Zahl der Tore steht in keinem Verhältnis zu den Chancen. Dennoch: Nachdem Matthias Surowietz das 1:0 gelungen war (62.), wähnte sich der TuS auf der Siegerstraße. Aber eine Hattinger Unachtsamkeit nutzte Geisecke zum 1:1 (82.).

Bezirksliga Niederrhein, Gr. 3
Sportfreunde Niederwenigern II – Schwarz-Weiß Essen II 1:0, SC Velbert II – TVD Velbert 6:1, Essener SG 99/06 – Mülheimer SV 07 0:5, DJK TuS Holsterhausen – Heisinger SV 1:1, Rot-Weiß Mülheim – SV 09/19 Kupferdreh 2:1, SV Kray 04 – SC Steele 03/20 1:3, SC Werden-Heidhausen – SSVg Velbert 02 II 1:1, Trabzon SKV W.-Heiligenhaus – SV Union Velbert 2:6.

Sportfreunde Niederwenigern II
Die Sportfreunde Niederwenigern II marschieren in der Bezirksliga Richtung Klassenerhalt. Dank seines 1:0 (1:0)-Erfolges über die Reserve des NRW-Ligisten Schwarz-Weiß Essen vergrößerte der Tabellen-13. (27 Punkte, 43:74 Tore) das Polster auf die Abstiegsränge auf fünf Zähler.
Es war sogar ein höherer Sieg möglich. „Wir haben uns oft gut bis auf die Grundlinie vorgespielt“, sagte Trainer Mirko Kursinski. „Doch dann waren wir beim letzten Pass zu unkonzentriert.“ Einmal hatte es aber geklappt, und zwar in der 26. Minute. Nach Vorarbeit von Willi Bauer und Florian Weßendorf erzielte Luca Dobinski am Sonntagvormittag das Tor des Tages. Zur Pause wurde er dann ausgewechselt, um mit der ersten Mannschaft zum Spiel bei der SpVg Schonnebeck zu fahren.

Autor:

Dr. Anja Pielorz aus Hattingen

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